DER WESTEN – ABGESANG

DER WESTEN - ABGESANG Gedicht/Liedgedicht ------- Mit dem einst globalen Westen steht es nicht zum Besten Die Vereinigten Staaten zogen aus Bis nach Fernost hinaus Mit dem einst globalen Westen steht es nicht zum Besten Auch Ungarn, Tschechien und die Slowakei sind entschwunden Erdoganistan fühlt sich längst Absurdistan verbunden Mit dem einst globalen Westen steht es nicht zum Besten...

NEUE GEOGRAPHIE

NEUE GEOGRAPHIE Die Vereinigten Staaten liegen nun im Fernen Osten Japan, Singapur, Südkorea und Taiwan sind naher Westen Down Under beginnt gleich um die Ecke Auch Neuseeland ist allenfalls einen Steinwurf weit Und allen, allen ist längst klar:. Der amerikanische Freiheitstraum wird rar, vielleicht nur noch in Kanada wahr Der Westen, der Westen versammelt sich hinter seinen politischen und...

POETISCHE EINSICHT

POETISCHE EINSICHT Wohl verrückt genug bin ich, um zu dichten Doch leider nicht verrückt genug, um weltbewegend zu dichten Stephan Wannovius, Vietnam, 19/12/25

Advent 2025

Gegenüber der Stern in orangefarbenem Licht treibt munter Segensknospen hervor Erwartung

BLACK AND WHITE

BLACK AND WHITE Gewidmet den weissen Familienvätern, den Ehemännern schwarzafrikanischer Frauen Christoph von H., Dr. Gotthard L. und Paul Gerhard M. ----------- Alles Böse, alle Fremdheit bleiben weit Von Vorurteilen befreit, sind Black and White zur Harmonie zur Liebe zu Ehe und Familie in Treue bereit Doch ist solch eine mutige Herzensentscheidung auch in Zeiten wiedererstarkten weltweiten...

(UN)VERBINDLICH

(UN)VERBINDLICH Empfindsam lebt man verbindlich Empfindlich dagegen eher unverbindlich Denn auf Menschen mit Herz und Mitgefühl kann sich jeder verlassen Doch wer dagegen auf Empfindliche baut, ist schnell verlassen, weil sie sich ausschließlich mit ihren vermeintlichen oder tatsächlichen eigenen Verletzungen befassen Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

UNTERSCHEIDE

UNTERSCHEIDE Ich kann nur raten, von keinem Künstler einen besonders edlen Charakter zu erwarten Denn sonst wirst du häufig in Enttäuschung geraten Auch Künstler sind persönlich oft egoistisch, eitel, empfindlich, fehlerhaft, schwierig, sündig unbelehrbar und verletzend wie ich und du Du musst deshalb stets Schöpfer und Werk unterscheiden Freue dich, freue dich an des Bildhauers Skulptur an des...

DU NIMMST DICH MIT

DU NIMMST DICH MIT Du kannst die ganze Welt sehen Vielleicht sogar viel von ihr verstehen Doch dir selbst wirst du nirgendwo entgehen Denn einen nimmst du immer, immer mit: dich selbst Egal, ob es dir gefällt Egal, was man davon hält Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

FLUCHT UND SUCHT

FLUCHT UND SUCHT Oft wird es zur Flucht Häufig gerät es gar zur Sucht Es - das Reisen, Reisen, Reisen Doch Urlauber, wohin du auch gelangst, du entkommst dir nicht Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

GESICHTSVERLUST

GESICHTSVERLUST Eine Tatsache ganz schlicht: Mit einem Gedicht verliert man heute schneller sein Gesicht, als dass man gewinnt Ansehen und Gewicht Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

ICHBEZUG

ICHBEZUG Der Umgang mit einem Egoisten ähnelt Dialogen und Diskussionen mit jemandem, der ausschließlich Selbstgespräche beherrscht Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

ICHBEZOGEN

ICHBEZOGEN Der Umgang mit einem Egoisten ist so schwierig wie ein Dialog mit jemandem, der ausschließlich Selbstgespräche führt Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

WAHRE FREUNDSCHAFT

WAHRE FREUNDSCHAFT Wahre Freundschaft lebt vom Ich und Du Ich wende mich dir und du mir zu Ob wir aktuell nah oder fern, du und ich sind einander niemals weit, weil stets zum Zuhören und zur Hilfe bereit Internet-Freundschaft dagegen meint: Ich gebe keine Ruh', bis alle Welt hört mir zu Jeder ist mir pflichtig Denn ich allein bin wichtig Wer wie ich richtig wichtig, ist dagegen niemandem auch...

HALBWAHR

HALBWAHR Auch selbstkritisch allen poetischen Ichlingen gewidmet --------- Dichter, du behauptest, du liebst Gedichte Dichter, du erzählst nur die halbe Geschichte Vielleicht hasst du mich dafür Denn ich reisse dir die Maske von deinem feinen poetischen Gesichte: Du liebst ausschließlich deine Gedichte Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25 PS Wie ein einsamer Rufer in der Wüste habe ich...

UNBELEHRBAR

UNBELEHRBAR Auch nach zwei Weltkriegen wurde die Menschheit nicht gescheiter Das Morden ging weiter, weiter Ja, gerade heute sind viele zum Krieg wieder bereiter Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

Zeitverschwendung

„Zeit verliert man nicht durch das Leben, sondern durch Bedeutungslosigkeit. Sinn entsteht nicht durch Fülle, sondern durch Klarheit. Verantwortung zeigt sich darin, wie wir Zeit gestalten – und nicht darin, wie wir sie verbrauchen. Zeitverschwendung ist der stille Gegner all dessen.“

Adventslärm

„Der Advent ist ein altes Versprechen: Stille trotz Lärm, Hoffnung trotz Krisen, Einkehr trotz Welt. Doch wir übertönen ihn mit Erwartungen, verwechseln Ruhe mit Leere und machen aus Besinnung ein Ritual der Erschöpfung. Die Ironie der Moderne ist nicht, dass der Advent bedroht wäre – sondern dass wir ihn nicht mehr zulassen.“

Du und ich

Wir rennen, wir kämpfen, wir reden über das was in unseren Augen falsch läuft so in der Welt, der Politik, der Arbeit und überhaupt… Wir machen uns Gedanken über das was wir tun sollten, was kommt... Morgen, nächste Woche, oder in paar Monaten. Und Wumms… ist einer von uns nicht mehr da. Verunglückt, verstorben. Wie schnell verliert so vieles an Bedeutung. War all das wirklich wichtig? Was...

Flocken im Wind

Wenn die Stille zu leuchten beginnt und alle Farben wie Glocken klingen zerstieben Nachtgespenster wie Flocken im Wind

hasst mich

Ich könnte dich niemals hassen. Und ich breche dir das Herz, In tausend Teile so klein. Ich wünschte du würdest mich hassen. Ich könnte dich niemals hassen, Aber ich bin kein Sohn. Ich bin zu oft nicht da. Ich wünschte du würdest mich hassen. Ich wünschte du würdest mich hassen. Ich war Schuld, du hattest Angst. Jetzt bist du frei. Ich wünschte du würdest mich hassen. Ich wünschte meine Eltern...

Zur Dämmerung

Purpur brennt die ferne Weite, der Tag verneigt sich sanft dem Meer. Ein Hauch von Wind, aus stillen Zeiten, streicht mild und müde übers Heer. Zwei Schritte ruhen nah am Strande, gezeichnet tief im jungen Sand. Als führten sie durch Meer und Lande zwei Herzen, die sich neu erkannt. Die Dämmerung beginnt zu weben aus Glut und Gold ein sanftes Licht. Sie hält den Atem allen Lebens und formt die...

Erdenmeer

„Wenn der Wald nicht wär, würd’ das Leben hart und leer – doch sein Schatten, Wind und Wurzeln tragen uns durchs Erdenmeer.“ Timo Ertel © 2025

Vorbei – Vorbei

leises Grollen aus der Ferne, dunkle Wolken am Himmel zu sehen, wirklich mal Regen wünscht man gerne, der Natur würde es gut stehen, der Vogel Stimmen nur leise erklingen, die Farben nicht mehr im Rausche wiegen, keine Kinder mehr ihre Liedchen singen, die Bäume fast kahl sich nicht mehr biegen. Leises Grollen laut zu hören, kleine Gesten und viele Reden, keiner mag sich daran richtig stören,...

Flieg (weiter) Löwe

Lieben heißt sterben, in einer Welt voller Tränen. Gesunder Menschenverstand wird als Schwäche bezeichnet, während Täuschung erwünscht ist. Dies von den Selben, die eine verdrehte Fälschung als erträgliche Realität bezeichnen. Aber liebe weiterhin süsses Herz, denn Liebe ist das Einzige, was einer zerbrochenen Welt Heilung bringen und Teufel in Engel verwandeln kann. Tanken Sie Kraft dort, wo...

Freude des Seins

Morgens in der Frühe ist sie zu sehen, die Sonne schön am Himmel stehen, Vögel in luftiger Höhe Kreise ziehen, Schleier der Nacht ins Weite entfliehen, Geräusche des Lebens jetzt zu hören, ein Sänger will die Menschen betören, singt von der Welt mit lautem Gesang, die Gitarre hilft mit melodischen Klang, Menschen bilden einen kleinen Kreis, schöner Applaus am Ende der Preis, doch dann verliert...

Windhauch

Kühl streift Windhauch meine Wange küsst - unendlich sanft - schlummernde Erinnerungen wach Aus der Tiefe meiner Seele steigen Bilder aus dem War ins Jetzt: am Strand das bunte Bänderspiel der Kinder im Dämmerlicht das fröhliche Flackern von Kerzenflammen am Abend das lachende gelbe Schlafkuschelkissen Der Duft von Flieder liegt in der Luft Tongirlanden wiegen mich in den...

Winnermond öwer’m Buddentown.

De Winnermond hängt lütt un fein öwer dat Buddentown im Schein. De Wind schofelt wat ums eckje her un flüstert leis’: „Mach di nich schwer.“ De Bömskes stahn so starr un stur, se snacken mit de kalten Flur. Un op de Patt, wo Schmee so blinkt, merkst du, dat allens lüttchen klingt. De Mond, de ole Schangemann, guckt op dat Muggeltown heran. He winkt un säggt met stillen Klangs: „Dat Licht kummt...

Du bist nicht deine Geschichte

Du bist nicht deine Geschichte Du bist der Akteur in einem Lebensstück. Du hast vieles erlebt, durchlitten, wurdest verraten, geschlagen, gedemütigt und noch vieles mehr. Heute ist es Geschichte. Es ist geschehen, war schlimm, tragisch, schmerzhaft, unvorstellbar…. Es ist eine große Leistung. Wert, geachtet und wert-geschätzt zu werden. Gleichzeitig ist es eine Chance. Das Gold, den Schatz, DICH...

Wort und Wille halten Wacht.

Wenn Wort und Wille Wache halten früh, und Form wie Stahl den innern Gang bestimmt; dann steigt der Mensch aus alter Melancholie und findet Wahrheit, die im Herzen glimmt. Der Reif der Zeit legt Weiß auf seine Brust, doch nährt zugleich das Feuer tief im Grund; denn Mut erwacht, wo Zweifel schweigen müssen, und zeichnet Wege stark und unerschrocken bunt. Was bleibt als Licht? — Das Licht, das...

Nachthimmel

Ich sehe zu den Sternen, sie strahlen Ruhe und Frieden aus. Jeder einzelne könnte sagen: „Was bin ich schon, in dieser schwarzen Nacht!“ „Ich, kleiner Stern, was kann ich schon bewirken?“ Doch die unzähligen kleinen Sterne zaubern im Gesamtbild einen Himmel voller Hoffnung. Hoffnung – für jeden von uns. © A. Namer


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