Ess(Un)kultur

Auf der Höhe der Zeit fühlen wir unsvon den Fesseln der Vergangenheit befreit Können wir GOTT und SEINEN guten Geboten nicht genügen,wollen wir uns mit purer Lebensfreude vergnügenWir machen stets, was uns gefällt Auch wenn dabei die alte Welt zusammenfälltSpass, Spass, nicht als Spass ist, was uns hältZum Essen laden wir nicht einmal beste Freunde einGastfreundschaft braucht nicht mehr zu...

Vom Dunkel zum Licht

An die Autoren und Autorinnen der Düsternis Ja, Dichter dürfen durchaus klagenJa, sie dürfen ab- und tiefgründig fragenJa, sie dürfen es wagen, ihre Traurigkeit,ihre Verzweiflung in die Öffentlichkeit zu tragen Ja, sie dürfen ehrlich sagen, was ihr Herz will plagenNein, nein, nein - bei ihrem Schmerzdürfen sie nicht bleiben stehen Für sich und die Leser müssen sie Hoffnung sehenUnd den kurzen,...

Splitter

Mein SpiegelbildZerfälltVertausendfachtAls KristallhagelZum SeelenkaleidoskopEine scharfe ScherbeGreife ichMein Blut trübt sieNur noch die SchattenScheinen hindurchJe nur ein BruchstückFassen sieAus FurchtVor dem SchnittDes Farbenspiels am BodenSo bleibt im DunklenWas es verbirgtEin Teil fehltFüg es hinzuErgänze esZum GanzenDamit SchimmerndesStrahltWie Diamantstaubim Feuer

Weißschweigen

Blinkender BalkenKlagendes GlitzernQuälendes RauschenStille TastenEntfliehende ZeitBrennende LeereZögerndes ZaudernFlüsternde AhnungSanfter DruckWachsende LinienSüße ErleichterungGedankliche PflugschartenLangsames VerdörrenJähe StilleErschrockenes InnehaltenKalte AhnungKriechende ZweifelBittere GedankenHarter KlickAugenblickliche VerweißungTotgeschwiegene Worte

So ein Käse!

Es gibt Leute denen ist die Avocado heiligOhne wird‘s ihnen beim Toasten langweilig.Im eigenen Heime können‘s komische GestaltenOhne Gold und Glitter kaum aushaltenManche steh‘n auf Fesselspiele,Andere kommen ohne Koks nicht zum ZieleIch wage mal eine ganz steile TheseAm schrägsten bin ich mit meinem KäseWer denkt, Käse sei als Genussmittel recht etablierthat meine Lieblingssorten noch nicht...

Abraxas

In fahlem Zwielicht war müde ich erwacht,Als ich dich eines kalten Winterabends fandWie Mondlicht schimmert deiner Worte Gewand,Es blühn‘ Gedanken dir wie Lotus bei NachtDu zeigtest mir flüsternd dein geheimes KainsmalUnd schreiend solltest du entblößen das meineAndre waren mir ein Rätsel, kalt wie SteineDu allein sprachst aus, was mir die Worte stahlAls Steppenwölfe leckten wir das Blut unterm...

Zulenkung

Aus der grellen Bilderapp da winkt ein Beitrag frech heraus.Er erinnert mich mit stolzer Weisheit pflichtbewusst daranDass ja “nur wer immer alles gibt sein Ziel erreichen kann”Und geheime Toilettendaddler arm und einsam sterbenOder gar zu Kunden dieser ominösen Seiten werden.Solch Gedanken sind mir, wenn auch wohl bekannt, ein bitterer Graus!Wer will sich von blinkender Zerstreuung schon...

Erntedank

Im Schoß derselben, gold’nen Ähre wuchsen wirGut umsorgt, fest umgarnt, warm umschlossen,Du schirmtest mich vor Regen, im Sturm vertraut’ ich dirWir waren eins, so wie aus einem Erz gegossenGrün wie Sommerweiden waren wir, als der Tag begannEinst dem andern fremd und schüchtern, ganz wie scheue ReheZueinander, miteinander, aneinander wuchsen wir heranEure Augen blicken mich an, wenn ich mich im...

Parkettblasen

Nur ein schneller Klick, schon bin ich mit dabei!Mein Investment macht mich ganz bald schuldenfrei!Groschen werden Bits, das Geld schafft für mich an,Einst der Herr ist‘s heute mit der Arbeit dran!In den digitalen Minen dieser WeltWird nun auch mein Gold fortwährend hergestellt.Bald schon ist mein klammes Konto nicht mehr leerUnd das Portjuchhe ist prall und doppelt schwer!Die Rendite ist bei...

Himmel voller Wolken

Der Nazarener spannte zwölf Mal Netze, Menschen wollt’ er fischenWie einst ein Prinz die Weisen sandte, Staub aus Augen sanft zu wischenEin Händler schrieb, was ihm die Engel nachts in einer Höhle lehrtenSodass, Konfuzius gleich, die Menschen auf den rechten Pfad zurückkehrtenEs stehen Wolken über jedem Himmel, nie sind sie einander gleichWo aber eine große, dunkel schwillend weilt, sind Himmel...

Sinn und Ziel

  Sinn und Ziel Die einen leben in den Tag hinein,Meinen, dass Gottes SonnenscheinNur auf sie strahle reich von fernUnd haben alles Leben gern. Manche leben sehr aggressiv,Sind ohne Ziel und ohne Schliff,Meinen, mit Neid und MenschenhassenKönnten sie das Universum fassen. Wer ein erhabenes Ziel vor Augen,Das auferbauend kann vielen taugen,Mit Fleiß Berufsarbeit sich schafftUnd nicht nur in den...

Höher- und Niederwertiges

  Höher- und Niederwertiges Das liegt im Auge des Betrachters –ob man sich vertikal begreift,sich schätzt oder die Chancen mindert. Ist es denn nicht egal,ob jemand Schuhe putztoder im Bücherschreibenseine Bestimmung erkennt? Der Höher- oder Niederwertist nur für den so wichtig,der auf den Status sieht,Reputation alleinvom Fremdbild her begreift. Doch nicht der Status erkenntden Segen Deines...

Schuldurteil

Menschen ohne Freunde gleichen ArbeitslosenWem keiner seine Freundschaft schenkt, der gefällt niemandem Wem keiner Arbeit gibt, von dem hält man nichts Den Einsamen und den Arbeitslosen will man ganz schlicht nicht Als Freund oder Arbeitskraft hat solch ein Abgelehnter kein Gewicht Obwohl nichts verbrochen, haben ihn Gesellschaftund Wirtschaft schuldig gesprochenDoch JESUS CHRISTUS fühlt des...

24. Januar

Heiligabend im letzten Jahr scheint längst vergessen24. Januar - die Stille Nacht schon ewig her Man denkt an sie nicht mehrDie Herausforderungen des gar nichtso neuen Jahres wiegen schwer Doch ich vermisse Heiligabend sehr Ich wende heute meinen Sinnbereits zu der nächsten Christnacht hinWerde ich sie noch erleben?Wenn ja, hier oder am anderen Ende der Welt?Und wie und mit wem?Was, was wird in...

Monolog für Gleichgesinnte

Nicht zu knapp sondern wir laut unsere Gedanken und Ideen abWir reden, reden, reden, doch wann hören wir mal zu?Niemand soll es wagen, uns zu unterbrechen und zu fragenAntworten würden wir ihm sowieso nicht sagen Ernsthafte Kritik an unseren Monologenkönnten wir noch weniger ertragenOhne Anmerkungen oder Gegenrede kommen wir erheblich weiterDeshalb suchen wir uns stets passende zuhörende...

Doppelgeiz

Viele Menschen geizen mit GeldEtliche geizen mit LobMeister-Egoisten geizen mit beidemSie verstehen es, Geiz zu verdoppeln Stephan Wannovius, 24.01.22

Lob

Gelobt auf Erden möchten wohl alle werdenViele lechzen wie Verdurstende danach Doch beim Lobverschenken haben die meisten grösste BedenkenSie wollen den anderen nicht schenken,was  diese ihnen möglicherweise nicht würden schenken  Sie denken: Ich zu dir wie wahrscheinlich du zu mirAuch sagen viele sich: "Keiner darf weiter weiterkommen als ich!"Und so werden sie sich in Scharen das Lob...

Dichter-Kindergarten

Spiegel meiner Erfahrungen in diesem und einem früheren Poetik-Forum. Die Betreiber trifft keine Schuld, aber die meisten Autoren.Wohin sind wir geraten? Wohin sind wir geraten?Häufig denke ich: in einen Dichter-Kindergarten!Benehmen wir uns nicht oft wie verwöhnte Kindergarten-Einzelkinder? Wir, die feinsinnigen Wort-Erfinder und sensiblen Sinn-Ergründer! Mit unseren egoistischen Zielen weigern...

Liebe unbeschreiblich

LiedgedichtLiebe kann man womöglich nie wirklich trefflich beschreiben*Doch wem sie von GOTT gegeben, der kann sie erlebenMehr dadurch, dass er sie verschenkt, als dadurch, dass er sie empfängt Liebe kann man womöglich nie wirklich trefflich beschreibenAls Geschäft lässt sich Liebe schon gar nicht betreibenDenn Liebe ist kein Synonym für TriebeWahre Liebe gibt sich selbst, sie sucht dich, nicht...

Leuchtendes Rotes

  Leuchtendes Rotes Der üppige Busch mit den kleinen RotbeerenHat es meiner Liebsten alljährlich angetan.Sie will damit unseren Hausschmuck mehren,Denn früh bricht die Kalt- und Dunkelzeit an. Also holen wir uns die niedrigen ZweigeUnd verschönern damit unser kindleeres Haus,Denn sonst geht die Lebensfreude zur Neige –Noch gibt es ja keinen Frühlingsstrauß. Der Weihnachtsbaum erstrahlt nicht...

Im Herzen

  Im Herzen Dich trage ich immer im Herzen,Weil ich um Dein Schicksal weiß,Da man Dich verlacht mit Scherzen,Wo die Dummheit aufs Leben heiß. Ich weiß, dass sie Dich verdammen,Man wollte Dich niemals verstehen.So kamen wir BEIDE zusammen,Weil wir zur Fairness stehen. Vor der Zeit, bevor wir verbandeltKonnten zu offen im Leben wir bleiben.Während andere die Freude verschandelt,Durften wir...

Liebe

Je mehr wir unsere Vorstellungen,"was Liebe ist..."loslassen können,umso mehrkann sie sein,was sie ist.© A. Namer 

Gedanken verbinden

Böse, gute Gedanken verbindenBöse Gedanken verbinden böse MenschenGute Gedanken verbinden gute Menschen Böse Gedanken müssen wir sofort überwinden,sonst prägen sie unser und anderer  GrundempfindenDenn ein solches Grundempfindenwird alle Zweifel binden und Gewissensbisse überstehen So können rasch böse Taten allein und gemeinsam geschehen Andererseits finden gute Gedanken Wege ins Herz hineinSie...

Vergänglichkeit

Der Mensch in seiner Vergänglichkeitlebt vergleichsweise kurze ZeitDoch in dieser kurzen Zeithat er manchmal recht viel Zeit Aber Zeit für die Vergänglichkeit nimmt er sich in der Regel nichtDenn seine Sicht ist eher schlicht:Nur das kurze Erdenlebenhat für ihn GewichtUnd so tritt er später meist völlig unvorbereitetvor seines grossen GOTTES ANGESICHTWird ER ihm dann sagen:Dich, dich kenne ich...

Vergänglich

Wir schreiben hier, wir schreiben hier Doch was bleibt davon bei dir und mir?Haben wir etwas den anderen für ihr Leben gegeben?Ich vermute - eher neinKaum geschrieben, hat die Vergänglichkeit alles weggetriebenVielleicht haben wir uns kurze Zeit aneinander geriebenDoch nicht einmal Gegensätze und Unterschiede sind gebliebenDie Welt wird nur berühmte Wortebedeutender Frauen und Männer...

Die Alten

Fast jeder möchte auf Erden so alt wie möglich werdenDoch hat man ein hohes Alter erreicht,dann reicht's - alt möchte niemand seinMan will täglich jünger werden Viele Alte tun nahezu alles für einen jüngeren ScheinJugendlich kleiden sie sich ein Sie färben die wenigen Haare Sie sprechen Jugendsprache Sie treiben Sport und fahren damittrotz grosser Schmerzen fortSie mischen in Kirchen, Politik...

Wer kennt deinen Namen?

Für das kurze Erdenleben mag es sich lohnen,einen grossen Namen unter den Menschen zu habenDoch GOTT möchte in SEINEM WORT, der Bibel, betonen: Vor dem Jüngsten Gericht hat nur Gewicht,wer im himmlischen Buch des Lebens steht Dort verbreitet, ist einem der Wegzum ewigen Leben an der Seite des HERRN bereitetStephan Wannovius, 23.01.22

Willkommensversprechen

Mit vollmundigenWillkommensversprechen sollte niemand rechnen Denn unvollkommen, wie die Menschen sind, werden sie sie brechen Deshalb sollte man ein "Herzlich willkommen!" stets verhalten aussprechenHalten fällt nämlich schwer, auch wenn das Wollen noch so sehrStephan Wannovius, 23.01.22

Namenlos dichten

Niemals, niemals solltest du damit rechnen,mit einem guten Gedicht deine Bedeutungslosigkeit zu durchbrechen Selbst ein perfektes Gedicht kann nicht den Weg in der MasseHerzen finden und deine Namenlosigkeit überwinden Denn bei einem Gedicht machen die meisten Menschen dicht Sie lesen und mögen es nicht, es hat für sie kein Gewicht Wirst du dennoch zumindest unter den wenigen Freuden der Poesie...

Mit Herz und Hand

Mit Herz und Hand Der Mensch, so frei und ungestüm kann anders als nur´s Herz erblüh´n.Er kann vor allem ganz geschwindsich drehen wie ein Blatt im Wind.Besonders, wenn´s ´nen Schuld´gen gibt - für sein Leid und nicht fürs Glück! Noch bis vor kurzem war ihm klar:Diskriminierung – welch ein Fauxpas!Dies wollt´ er nicht mehr anerkennen.Egal, wie sie sich denn so nennen:Lesben, Schwule, Heteros.Die...


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