Atem zwischen zwei Schritten

Im Atem zwischen zwei Schritten liegt das Jetzt - nicht das große Jetzt, das ich suche – sondern das kleine, das mich längst gefunden hat Er ist das stille Nicken des Universums, das sagt: "Du musst nicht eilen - du bist schon da – inmitten des Gehens." © Scully van Funkel – Keller

PARTEIEN

PARTEIEN Wähler, sage dir und mir: Parteien sind so gut und schlecht wie wir Sie spiegeln die Gesellschaft wider Oder zumindest grosse Gruppe und viele Glieder Parteien musst du deshalb realistisch sehen Du darfst sie nicht als Clubs edlerer Menschen missverstehen Stephan Wannovius, 28/06/25

SCHLECHT(ER)

SCHLECHT(ER) "Alle Altparteien sind schlecht" Mag sein Vielleicht aber ganz so schlecht nicht Doch ich würde nie die erwiesen noch schlechtere neue (Partei) wählen Das kann ich auch keinem empfehlen Stephan Wannovius, 28/06/25

SPRICH MIT EINEM ANDEREN

SPRICH MIT EINEM ANDEREN Mit der Arroganz kannst du nicht diskutieren Denn selbst dein brillantestes Argument wird sie nicht interessieren Alles, was von dir kommt, wird sie ignorieren, nichts ihr imponieren Gern darfst du aber die Arroganz Jesus Christus unters Kreuz legen Dein aufrichtiges Gebet vermag viel zu bewegen Vielleicht wandelt Gottes Sohn die Arroganz in Bescheidenheit und Demut Wenn...

PERFEKTION

PERFEKTION Perfektion ist, was sie ist: perfekt Sie weiss selbst, was sie kann Den Beifall sucht sie nicht Stephan Wannovius, 28/06/25

(UN)ANSPRECHBAR

(UN)ANSPRECHBAR Satire ------ Ich möchte ihm für Gelungenes so gern Gutes sagen Ich möchte, wo nötig, Ermutigung, auch freundliche, konstruktive Kritik wagen Doch das werde ich mir künftig versagen Denn der berühmte Künstler kann weder reines Lob noch Anmerkungen ertragen Schade, denn statt sich voneinander zu entfernen, könnte man im Dialog gegenseitig lernen Aber vielleicht habe ich nicht...

Es menschelt halt

Es menschelt halt In der Politik ist’s oft wie beim Hund, Wenn der Kopf mit dem Schwanze wedelt, Nur noch hechelnd bewegt der Schlund: Wird noch gehandelt, gar veredelt? Es menschelt halt, Wo Lobbyisten sich treffen, Es schön warm ist, seltener kalt, Sein Mantra wieder darf nachäffen. Geht es noch um Politik Oder ums Geldbeutelfüllen, Wo aufgetragen gar zu dick Und Wunder sich verhüllen? ©Hans...

Ein alter Mann

Ein alter Mann Keinem will er zur Last mehr fallen, Er zieht sich langsam sehr zurück Und wartet in seinem Stubenglück, Was ihm noch alles kann einfallen. Ein alter Mann, er merkt es ja: Sehr oft wird er nicht mehr besucht, Öfter vielleicht, wenn er schwer betucht, Die Altersleiden sind ihm ständig nah. Tapfer nimmt er sein Schicksal an: Die Jugend hat schon auch ihr Recht, Eigens zu führen mit...

Zeitlos

Die schönste Zeit ist die Zeit, in der die Zeit für uns nicht existiert. Diese Augenblicke, in denen wir uns vor Staunen, Glück, Liebe... außerhalb Zeit und Raum befinden. Wo wir unsere Zeitlosigkeit und Verbindung mit allem spüren und alles einfach nur den Atem anhält... © A. Namer

POLITISCHES PARADOX

POLITISCHES PARADOX Je weiter sich die deutsche Gesellschaft zeitlich von 1933 entfernt, desto näher kommt sie an dieses Jahr heran Stephan Wannovius, 27/06/25

(K)EINE ALTERNATIVE

(K)EINE ALTERNATIVE Nein, nein, das Böse ist keine Alternative zum Guten Es ist sein Gegenteil Nein, nein, der Egoismus ist keine Alternative zum Miteinander Er ist sein Gegenteil Nein, nein, das Falsche ist keine Alternative zum Richtigen Es ist sein Gegenteil Stephan Wannovius, 27/06/25

LEBENSVERÄNDERND

LEBENSVERÄNDERND Kommt er zur rechten Zeit und bei passender Lebenssituation in dein offenes Herz hinein, kann ein einziger Bibelvers dein Dasein komplett verändern Du würdest vieles anders sehen und vielleicht erstmals verstehen Das dürfte selbst mit zehntausend oder hunderttausend weltlichen Gedichten eher selten geschehen, weil sie in der Regel nicht so stark zu Herzen gehen Stephan...

MÜNZE WICHTIGKEIT

MÜNZE WICHTIGKEIT Gesellschaftssatire ------------------- Wichtigkeit ist wichtig Nichtigkeit bleibt nichtig Ohne Wichtigkeit bist du nicht richtig Für viele sogar nichtig Anerkennung und Beifall ist der moderne Mensch allein gegenüber dem Wichtgen pflichtig In der heutigen Welt des ICH, MIR, MEINER, MICH heißt Wichtigkeit die einzig Münze, die zählt Weshalb sich jeder mit dem Drang nach...

Mal wieder

Und da saß ich und es war mir egal, dass ich saß; und morgen sitz ich wieder woanders und halte mein Glas fest in der Hand. Dabei denke ich nicht an mich oder den nächsten Schluck. Es kommt von ganz allein.

“Zuerst komm’ ich!”

„Zuerst komm‘ ich!“ „Zuerst komm‘ ich!“ Ruft die schönste Henne. „Ich brauch‘ Dich nicht, Geh‘ weg in Deine Penne!“ Deshalb verzieht er sich, Nimmt schweren Herzens an: „Sie liebt nicht mich, Sie liebt den anderen Hahn.“ Kurz ist des jungen Hahnes Not, Denn weiter hält er Ausschau: Liebe bleibt sein täglich‘ Brot, Also geht er auf Brautschau. Denn schöne Töchter gibt es viele, Schauend muss man...

Mundgedreht

Ondrahn Aufdrahn Obdrahn Ausdrahn Hamdrahn Zsaumdrahn Umedrahn Owedrahn Aufidrahn Einedrahn Außedrahn Duachdrahn Damdrahn Beidrahn Hidrahn Kladrahn Nochdrahn Übadrahn Umanondadrahn Vadrahn Weckadrahn Zuadrahn Zruckdrahn Zuwedrahn Zsommandrahn Lebatran

Liebe braucht den festen Willen

Liebe braucht den festen Willen Liebe braucht den festen Willen, Freiwillig Freudenszeit zu stillen. Nur ist sie immer dort erlaubt, Wo sie ihr Einverständnis braucht. Der Liebe gehört der freie Blick Auf Signale, die dem Auge schick, Lockend, werbend Reize zu senden, Um auch ein wenig zu verblenden. Wo man dies Reize auf sich zieht, Weil man dadurch nähebemüht Und sich so gern ein wenig neckt –...

ANEINANDER VORBEI

ANEINANDER VORBEI Gehen meine Gedichte an dir vorbei Oder gehst du an meinen Gedichten vorbei Gehen deine Gedichte an mir vorbei Oder gehe ich an deinen Gedichten vorbei Solltest du die Antwort kennen, mögest du sie mir nennen Stephan Wannovius, 26/06/25

UNBEHERRSCHT

UNBEHERRSCHT Jeder, der sich nicht beherrschen kann, gilt als unbeherrscht Einen Herrscher, der sich nicht beherrschen kann, nennt man jedoch nicht unbeherrscht Man bezeichnet ihn auch nicht als gewaltigen Herrscher Sein Name lautet schlicht GEWALTherrscher Stephan Wannovius, 26/06/25

gedICHt

gedICHt --------- Nicht der Buchstabe Nicht das Wort Nicht die Aussage ist der Kern vom Gedicht Der Kern vom gedICHt heisst ICH - ICH, ICH, ICH Stephan Wannovius, 26/06/25

HIMMEL UND HÖLLE

HIMMEL UND HÖLLE Wenn wir all das täten, was wir denken, wäre die Welt überall grauenvoll wie die Hölle Wenn wir all das auch selbst machten, was wir von anderen lautstark fordern, käme der Himmel auf die Erde Stephan Wannovius, 26/06/25

Gesprächs-Reisen

Manche Gespräche sind wie Reisen... Du fängst bei dir zu Hause an und irgendwann merkst du, dass du z. B. über Indien, Griechenland oder Ägypten in Australien angekommen bist, ohne zu wissen wie... © A. Namer

Paragraphenpoesie

„Alles kann, nichts muss. Wer will, stellt einen Antrag. Wer sollte, wartet. Und wer muss – muss nachweisen, dass er nicht kann.“

DER LIEBE AUF DER SPUR

DER LIEBE AUF DER SPUR Von Anbeginn an rätseln Menschen, was Liebe wohl sei, was sie vermag, wie sie sich äußert Sie machten und machen sich allerlei kluge und oft auch dumme Gedanken Dabei hat Gott selbst ihnen vor fast zweitausend Jahren die wohl weiseste Antwort geben Sie müssen nur das Hohelied der Liebe* in der Bibel lesen Auch für Areligiöse lohnt es sich, diesen kleinen, aber...

EWIGES RÄTSEL

EWIGES RÄTSEL Ebenso unerklärlich wie unentbehrlich - die Liebe Was man auch über sie schreibt, sie wohl stets ein Rätsel bleibt Stephan Wannovius, 26/06/25

“Liebe mich!”

„Liebe mich!“ „Liebe mich!“ sagt mir Dein Lächeln, Denn Dein Bildnis kann mich versetzen In Erregung, darf Liebesmut zufächeln Mir – will mich aber nicht hetzen. „Liebe mich!“ steht über Allem, Da wird Lebensfreude entstehen. Das soll uns BEIDEN vor allem Zeigen, dass wir ins Glücken gehen. Wir bleiben als Wesen sterblich, Können mit Glück im Dasein Das verehren, was uns erblich Zum Lachen...

Lavendelblüten schon im Mai

Lavendelblüten schon im Mai! Noch zu keinem Jahr sind im Mai Lavendelblüten aufgegangen, Weil doch der Juni Lilamonat sei Und Blüten da zur Sonne gelangen. Dem Klimawandel ist geschuldet, Dass Lavendel bei uns früher blüht: Die Heißzeit hat es nicht geduldet, Dass sich ein Blühen später müht. Erstaunt nehmen wir zur Kenntnis: Nichts ist mehr, wie es einmal war. Auch die Natur kennt jenen...

DICHTEN: GOLDENES HANDWERK

DICHTEN: GOLDENES HANDWERK Eine lyrische Satire ---------------------- Ich bin ein Dichter Allerdings ein bescheidener, unbekannter und recht schlichter Selbst wenn irgendwann irgendwem ein Gedicht von mir gefällt, verdiene ich damit kein Geld Auch mein Nachbar ist ein Dichter Und zwar keineswegs ein schlichter Von Beliebtheit und Erfolg getragen, dichtet er weit, weit dichter Ihm ist sogar das...

ZUVERSICHT

ZUVERSICHT Gedanken des fiktiven Lyrischen Ichs ---- Krebs hin oder her Vielleicht weiss ich morgen ein wenig oder noch viel mehr Habe ich ihn besiegt Oder besiegt er mich Womöglich fängt aber auch das Warten erst richtig an Und dann, und dann? Dennoch bedrückt mich die Ungewissheit nicht so sehr Herz und Verstand sagen im Glauben mir: Ich bin in des liebenden Gottes guter, gnädiger Hand Obwohl...


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