IN BESTER GESELLSCHAFT
IN BESTER GESELLSCHAFT Warum sollten vermeintliche Freunde gerade mich sehen Warum sollten Familienangehörige zu mir stehen Warum, wenn sie alle selbst Jesus Christus übersehen und achtlos an ihm vorübergehen Befinde ich mich nicht in bester Gesellschaft - mit Gottes Sohn Stephan Wannovius, 22/06/25
SOMMERLICHE FESTLAUNE
SOMMERLICHE FESTLAUNE Sie feiern sich Sie feiern die Feierfreude Sie feiern ihr Leben Sie feiern das Leben Doch den Schöpfer, den Herrn des Lebens, feiern sie nicht Menschen in Massen Laut und ausgelassen Menschen im Sommer Menschen auf großen Volks- und Strassenfest Stephan Wannovius, 22/06/25
STÄRKER ALS HASS
STÄRKER ALS HASS Inspiriert von DER FUNKE, Solino/Anita Namer, 21/06/25 --------------------------------- Ein Funken Liebe kann stärker sein als ein loderndes Feuer des Hasses Denn der Funken Liebe kommt von oben, das lodernde Feuer des Hasses von unten Christen wissen: Jesus Christus hat die Mächte der Finsternis besiegt Stephan Wannovius, 22/06/25
LYRISCHER FAKT VI – Suchtverhalten Dichten
LYRISCHER FAKT VI - Suchtverhalten Dichten ------------------------- Vorwort --------- Mahnung an alle, besonders aber an mich und den Nördlinger Poetenkönig ------------- Hauptteil ---------- Gesundheitlicher Warnhinweis: Zu viel Dichten kann süchtig machen Und süchtig wird ein Dichter schnell lebensuntüchtig Deshalb muss er rechtzeitig sehen, dem lyrischen Zwang zu entgehen Sonst könnte ihm...
LYRISCHER FAKT V – Drang zum Gedicht
LYRISCHER FAKT V - Drang zum Gedicht ------------- Gibt es es für den Dichter eine Pflicht zum Gedicht? Aus meiner Sicht vermute ich: eher nicht, eher nicht Doch sicherlich existiert ein innerer Drang zum Gedicht Gesund und in Massen verliert der Poet damit nicht sein Gesicht Stephan Wannovius, 22/06/25
Haben wir verlernt
Haben wir verlernt Da gibt es immer noch ein Hauen und Stechen, Selbst in psychologischen Zeiten auch unterschwellig: Man lässt so gern die Eigenmächtigkeit sprechen Und schwört Stein und Bein dann wirklich einhellig Auf eigenes Tantra, dieser Weg sei der richtige, Daher für Gott und Mensch der pflichtige. Haben wir verlernt, Frieden zu schließen? Ist denn das Allgefällige globaler Egomanen Das...
Es ist ihr Abschied
Es ist ihr Abschied Es ist ihr Abschied von der Welt: Kaum hört sie noch, dass wir gekommen, Doch spürt sie, dass nichts mehr sie hält, Denn jetzt wird ihr die Welt genommen, Ein Leben, an dem sie so hängt Und das ihr nun nicht mehr gelängt. Das laute Stöhnen zeigt mir an, Wie schwer sich Körper-Seele trennen Bei ihr, die kaum noch atmen kann In diesen Stunden der Lebenswende, In denen ihr...
(UN)EMPFINDLICH ICH
(UN)EMPFINDLICH ICH Eine Erfahrung auch hier - vielleicht sogar mit dir ---------------- Ich glaube, empfindsam zu sein Ich glaube zugleich, wenig empfindlich, ja unempfindlich zu sein Doch vielleicht bilde ich mir das alles nur ein Denn teffe ich auf überempfindliche Menschen, ist mein Mitempfinden sehr begrenzt Ich lasse Empathie sein In solche Zeitgenossen fühle ich mich niemals ein Ja, ich...
Der Funke
Hauptsache ein Funke Liebe ist da... Für wen oder was ist unwichtig, ob groß oder klein spielt keine Rolle... Hauptsache er ist da. Denn wenn er da ist, leuchtet er. © A. Namer
Goldener Staub
Im Staub der goldnen Wege liegt Ein Korn, das seine Stunde wiegt. Der Sommer schweigt – er spricht nicht laut, Er reift im Licht, das sich vertraut. Kein Wind, kein Ziel, kein ferner Ton – Nur Werden, das sich selbst belohnt. Ein Blatt zögert, noch grün, noch leicht – Doch weiß es längst, wohin es reicht.
EMPFINDSAM STATT EMPFINDLICH
EMPFINDSAM STATT EMPFINDLICH Dichter, worüber ich ungern mit dir spreche: Empfindlichkeit, Empfindlichkeit ist eine ausgeprägte Charakterschwäche Denn sie bereitet dir oft Angst und Pein und lässt dich auf viele und vieles böse sein Findet sich dagegen Empfindsamkeit bei dir ein, kann sie deine große poetische und persönliche Stärke sein Sie ermöglicht dir nämlich, andere zu sehen, sie zu...
ACH
ACH Ach, dein Gedicht Ach, mein Gedicht Hat dein Gedicht, hat mein Gedicht irgendein Gewicht Ich, ich weiß es nicht Vielleicht weisst du es Dann verrate es mir und allen Selbst wenn die Antwort sollte uns nicht gefallen Stephan Wannovius, 10/02/24 und 21/06/25
(UN)BESTRITTEN – ein komisches Gedicht
(UN)BESTRITTEN - ein komisches Gedicht -------------------- Ein Gedicht besticht Ein anderes nicht An einem dritten Gedicht haben Dichter wie Hörer und Leser schwer gelitten Über ein viertes haben sie sehr gestritten Das sei völlig unbestritten oder arg bestritten Stephan Wannovius, 10/02/24 und 21/06/25
MEGA
MEGA Im Dauergebrauch mit der Medienzeit: Da nervt mich das Wort MEGA. Ist das alles denn nicht zu doof, Sich voyeuristisch aufzubrezeln? Ist das überhaupt noch gescheit, Was so rüberkommt als NEGA, Wahrgenommen in gespieltem Schwof Sich doch wird weiterhin verzetteln? Denn bei allem Schneid: Mitlaufend wie die VEGA Bleibt oftmals nichts als Zoff, Auch wenn Scheinwerfer netteln. Doch voller Leid...
Wer mit dem Fußball
Wer mit dem Fußball Wer mit dem Fußball Sich hin zum Tore wagt, Der hat da keine andere Wahl, Weil ihm der Trainer sagt: Wer Tode schießen kann, Der ist und bleibt unser Mann! Der Gerd Müller hat das gekonnt, Hat immer viele Tore geschossen, Keinen Torhüter jemals geschont Und wir haben das genossen, Weil wir gern mit ihm gespielt Und uns heimisch gefühlt. Denn er stürmte und hoffte, Dass stets...
„Melancholia urbana“
Melancholie ist kein Gefühl, sie ist der Zwischenraum im Sein – wo Licht nicht blendet, Nacht nicht droht, und jedes Lächeln meint sich klein. Sie wohnt nicht im verlor’nen Glück, noch im berechneten Verlust. Sie ist der Blick nach innen, stumm, wenn alles außen sprechen muss. Im Takt der Ampeln, Schritt für Schritt, marschiert sie durch das Menschgetriebe, wo Nähe fern und Zeit zu dicht, und...
LYRISCHER FAKT IV – Träumer
LYRISCHER FAKT IV - Träumer --------- Die das Dasein versäumen, die im Leben nur träumen wohnen in ihren poetischen Räumen Sie sind im ganzen Land als unbeachtete Dichter bekannt Auch Lyriker werden sie genannt Stephan Wannovius, 20/06/25
LYRISCHER FAKT III – Im Wörterraum
LYRISCHER FAKT III - Im Wörterraum ------------- So mancher gibt seinem Lebenstraum mutig grossen Raum Doch bei einem Dichter geschieht das kaum Er zieht und flieht meist nur unter einen riesigen Baum Dort errichtet er sich seinen kleinen Wörterraum Sein Lebenstraum bleibt zwischen Buchstaben, Silben, Versen, Zeilen stecken Da kann ihn fast keiner mehr entdecken Stephan Wannovius,...
LYRISCHER FAKT II
LYRISCHER FAKT II Selbstironische Poesie ------------------------ Dichter haben häufig im Leben und der Gesellschaft wenig zu sagen Das können sie nicht ertragen, weshalb sie andere Menschen mit ihren Gedichten plagen Stephan Wannovius, 20/06/25
LYRISCHER FAKT I
LYRISCHER FAKT I Du magst es drehen oder wenden, mit deinem Gedicht kannst du heutzutage niemanden mehr blenden Stephan Wannovius, 20/06/25
WAHRE LIEBE
WAHRE LIEBE Gedanken zum Hohelied -------------------------- der Liebe* --------- Wahre Liebe denkt nicht an sich Wahre Liebe verschenkt sich und bedenkt dich Sie dient, sie dient auch denen, die sie nicht verdient haben Wahre Liebe hat nicht die übliche Sicht Sie kennt und nennt nur dich Niemals, niemals sich Denn sie übt Verzicht auf mich, mir, meiner, ich Wahre Liebe ist göttlich Sie folgt...
WUNDER DER VERSÖHNUNG
WUNDER DER VERSÖHNUNG Vermutlich würden wir eher Wege der Versöhnung gehen, könnten wir nicht nur die Verletzungen sehen, die uns selbst geschehen Machen wir unsere Herzen offen für all die Verletzungen, mit denen wir andere getroffen Wenn wir so unseren Blick weiten, dürfen wir zur Vergebung schreiten und eine mögliche Versöhnung vorbereiten Sind auch die anderen zur Vergebung bereit, werden...
ABSCHUSSLISTE
ABSCHUSSLISTE Ob ich schon recht weit oben auf der Abschussliste der Rechtsradikalen stehe Vielleicht ist es sicherer, dass ich ganz in meine zweite Heimat China gehe Stephan Wannovius, 20/06/25
BELIEBT WERDEN
BELIEBT WERDEN Damit wird das wohl nichts werden: mit Überheblichkeit Beliebtheit zu gewinnen Besser wäre es, sich auf Achtung, Bescheidenheit, Freundlichkeit und Respekt zu besinnen So kann wahre Freundschaft beginnen Stephan Wannovius, 20/06/25
VERGEBLICH, ÜBERHEBLICH
VERGEBLICH, VERGEBLICH Wohl fast alle von uns sind Dichter der Vergeblichkeit Doch einige unter uns verstecken die Vergeblichkeit hinter Arroganz, Ignoranz, Stolz und Überheblichkeit Stephan Wannovius, 20/06/25
ALICE AUF ABWEGEN II
ALICE AUF ABWEGEN II Gedanken über die Covorsitzende der AfD ------------------------- Das elegante, weltgewandte Feigenblatt der Hasspartei Weiblicher Charme soll braune Flecken verdecken Denn hinter dieser Karrieredame Björn-Höcke-Jünger ihre dunklen Pläne verstecken Ihr Gesicht und ihre internationale Lebensgeschicht' wollen Vertrauen und Wählbarkeit wecken Doch irgendwann wird sich auch...
EINFACH GLAUBENSSACHE
EINFACH GLAUBENSSACHE Mit dem Glauben ist das so eine Glaubenssache Der Ungläubige kann nicht glauben, wie jemand an Gott glauben kann Der Gläubige kann nicht glauben, dass jemand nicht an Jesus Christus glauben kann Doch am besten erlauben wir uns selbst und einander, zu glauben oder nicht zu glauben Erlauben wir auch einander, fair und frei darüber zu sprechen, warum und was wir glauben oder...
War nicht die Taube
War nicht die Taube War nicht die Taube einst Friedenssymbol, Wegen gurrender Sanftmütigkeit geachtet, Als man noch Freude hatte am Lebenswohl, Wo unser Dasein als Gnade betrachtet? Alle sind wir auf kurze Zeit nur hier, Dann zurückgeworfen hinter die Herkunft, Tragen unser Schicksal oft ohne Gespür, Könnten dennoch leben mit Vernunft. Was haben wir aus unserer Zeit gemacht? Sehen wir kein Ende...
Im Anthropozän
Im Anthropozän Die Menschheit überformt Erde und Welt Und lässt diese nicht, wie sie waren, Hat sogar Raketen für Flüge ins All hergestellt Will verzichtend sich nichts ersparen. Alles ist dem Menschen zu Diensten, Jegliche Natur wird brutal ausgebeutet, Er experimentiert selbst mit dem Geringsten Und hat so sein Zeitalter eingeläutet. Da werden Bedingungen zu seinen Möglichkeiten Und alle...
Metafamosis
Nicht Kafka und nicht Goethe schillern Wie Schmetterlinge es vermögen Mit feinsten Härchen auf den Körpern Wenn Raupen sich dazu entscheiden In luftig Sphären aufzuschwingen Dabei uns Menschen unachtsam Es schaffen scheinbar mühelos Ein knappes Schmunzeln abzuringen Wie Vögel geradezu beim Singen Kurz befreit von irdischen Sorgen Famos und angstfrei vor dem Morgen Das Wandeln bald in Handeln...