WEIHNACHTEN

WEIHNACHTEN Weihnachten ist nah Doch für die meisten ist Weihnachten weit Sie sind noch nicht oder nicht mehr für die Ankunft Gottes auf Erden bereit Stephan Wannovius, 25/07/25 Das orthodoxe Christfest steht tatsächlich noch bevor.

JEDER LIEBT SICH

JEDER LIEBT SICH Dich liebst du Mich liebe ich Sich liebt er Sich liebt sie Sich liebt divers Wenn alle sich lieben, scheint Liebe für alle da Doch was ist, wenn divers, eine, einer sich zu wenig und andersdivers, eine andere oder ein anderer sich zu viel liebt Gibt jemand von seiner zu großen Eigenliebe ab Oder bleibt eine solche Liebe stets bei sich, das heisst bei ihm, ihr oder divers Kann...

CHARAKTERFEST

CHARAKTERFEST Bist du lieb, nett und fein, wirst du nur schwer böse, garstig und gemein Grundlegende Charakterveränderung tritt selten ein Stephan Wannovius, Dalian, China, 03/01/26 Ich persönlich habe schon vor Jahrzehnten verlernt zu hassen. Man wirft mir vor, ich könne nicht: böse und gemein. Stephan Wannovius, 03/02/26

ZUM LICHT!

ZUM LICHT! Antwortgedicht auf Lewin Dunkel, Leere, 02/01/26 hier im Forum ----- Mensch, bleibst du ewig in der Sonnenfinsternis an Karfreitag stehen, wirst du niemals das österliche Licht der Auferstehung sehen Auch das Himmelfahrtsgeschehen wird dir entgehen Christen wissen: Selbst im tiefsten Dunkel besteht Osterhoffnung Und die wollen sie gerade im Leid nicht missen Stephan Wannovius, Dalian,...

LIEBESPOESIE OHNE LIEBE

LIEBESPOESIE OHNE LIEBE Selbst das schönste Liebesgedicht findet die Liebe nicht Kein zweites liebes Gedicht stellt sich bei ihm ein Das bezaubernde Liebesgedicht bleibt mit sich allein Stephan Wannovius, Dalian, China, 03/01/26

LINKS LIEGENLASSEN

LINKS LIEGENLASSEN Wer deinen freundlichen Gruß mehrfach nicht erwidert Wer sich für dein ehrliches Lob wiederholt nicht einmal bedankt Wer dich ignoriert, nicht respektiert den lasse auch du links liegen. Oder besser rechtsaußen Denn seine Einstellung, sein Verhalten, entspricht dem, der mit allen Werten der Gesellschaft bricht, Diktatur und Unkultur verspricht Sieh bitte ein: Es hilft nicht,...

Wo Stille bleibt

Ich spreche nicht von dem, was war, die Vergangenheit wiegt viel zu schwer. Was uns verband, ist nicht mehr klar, Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr. Wir gaben alles, Stück für Stück, bis selbst das Hoffen leise ging. Was blieb, war nur ein Blick zurück auf das, woran mein Herz noch hing. Ich glaubte, Nähe machte mich stark, dass Bleiben Schutz und Heimat sei. Doch meine Seele wurde still und...

DUMM, KLUG ODER?

DUMM, KLUG ODER? APHORISMEN ---------------- Widerspruch ist nicht immer der passende Spruch Stephan Wannovius, 05/10/25 --- Widersprich doch nicht einem Weisen wie mir Widersprich einem Dummen wie dir Stephan Wannovius, 04/10/25 ----- Vermeintlich klug Dummheit zu widersprechen ist oft selbst eine Dummheit Stephan Wannovius, 04/10/25 ----- Widerspruch führt oft zum Zerbruch Stephan Wannovius,...

CHARAKTERKORREKTUR

CHARAKTERKORREKTUR Kannst du endlich einmal deinem Hang zum Widersprechen widersprechen Stephan Wannovius, Dalian, China, 05/10/25

MACH SCHON

MACH SCHON Satire ----- Dichter, Dichter, du musst dich mit deinen Gedichten sputen Sonst werden deine Konkurrenten mit ihren Werken das Internet fluten Doch vielleicht sehen schon bald alle ein: Internet-Lyrik liest kein Schwein Eile muss nicht sein Stephan Wannovius, Dalian, China, 02/01/26

ENTSCHEIDEND

ENTSCHEIDEND Was in deinem Leben richtig Was in deinem Leben wichtig Wozu du im Leben pflichtig findest du niemals im täglichen Blablabla Nur Jesus Christus ist dir und deinen Lebensfragen wirklich nah und immer für dich da In allen Lagen an allen Tagen Stephan Wannovius, Dalian, China, Herbst 2025 und 02/01/26

Die 12.Rauhnächte – Gang der Nacht, Sinn der Zeit.

Die erste Nacht steht an der Schwelle, das Fest wird ernst, der Glanz wird Stelle. Ein Anfang fragt nach Stand und Grund, nicht nach Beifall, nicht nach Mund. Die zweite Nacht rückt näher her, sie hört das Wort und spricht nicht mehr. Erkenntnis wächst, wo Nähe bleibt, wo Wahrheit nicht im Lärm zerreibt. Die dritte Nacht hält Klage aus, kein Trost, kein Sinn führt hier hinaus. Unschuld steht...

Siebte Rauhnacht – Bewahrung und leiser Wechsel im Zeichen der heiligen Maria

Die siebte Nacht bewahrt das Maß, kein Vorwärtsdrang, kein schneller Schritt. Das Alte ist gegangen schon, das Neue kommt – doch drängt sich nicht. Maria hält, was wachsen will, nicht mit Erklärung, nicht mit Plan. Sie hütet, was noch namenlos, weil Anfang Schutz vor Zugriff braucht. Kein Vorsatz wird hier laut gemacht, kein Schwur dem neuen Jahr verkauft. Die Nacht weiß: Was Bestand haben soll,...

Erste Rauhnacht – Schwelle und Ernst des Anfangs im Zeichen des Stephanus

Die erste Nacht kennt keinen Schmuck, sie nimmt dem Fest den letzten Glanz. Was eben noch Geburt versprach, steht nun vor Ernst und Widerstand. Stephanus geht den Weg voraus, kein Held, kein Sieger, ohne Schutz. Er steht, wo Wahrheit keinen Lohn und Standhaftigkeit keinen Applaus kennt. So fragt die Nacht am ersten Tor: Worauf gründest du dein Beginnen? Auf Beifall oder auf Bestand, auf Wärme –...

Sechste Rauhnacht – Ende in Würde Silvesternacht – im Zeichen des hl. Silvester

Die sechste Nacht steht an der Tür, kein Knall entscheidet jetzt dafür. Die Zeit geht fort mit leisem Schritt, kein Jubel nimmt ihr Maß und Gewicht. Silvester weiß: Ein Ende trägt, wenn man es nicht zerredet, nicht zerlegt. Was ganz war, darf nun ganz vergeh’n, ohne verspottet dazustehen. So lehrt die Nacht am letzten Rand: Nicht Lärm macht Übergänge stark. Wer ruhig schließt, was ehrlich war,...

Fünfte Rauhnacht – Abschluss und Maß im Zeichen des hl. Silvester

Die fünfte Nacht zählt nicht Gewinn, sie schließt die Bücher ohne Zorn. Was war, wird nicht erneut verpackt, nur still als Teil des Wegs erkannt. Silvester lehrt das rechte Maß: Nicht jedes Ende braucht Applaus. Was würdig war, darf würdig geh’n, ohne es neu zu überhöh’n. So lässt die Nacht, was nicht mehr trägt, und hält, was wirklich weitergeht. Ein Jahr darf ruh’n, bevor es fällt, damit es...

Vierte Rauhnacht – Gewissen und Haltung im Zeichen des hl. Thomas Becket

Die vierte Nacht kennt Gegenwehr, sie duldet keinen bill’gen Frieden mehr. Wo Macht befiehlt und Wahrheit schweigt, wird Haltung oft zur Einsamkeit. Becket steht, nicht hart, nicht laut, doch unverkaufbar, unbeugt. Er weiß: Gehorsam endet dort, wo Lüge Herr wird über Wort. So fragt die Nacht mit klarem Blick: Was kostet dich dein Aufrechtsein? Gewissen ist kein warmer Raum, doch ohne es bleibt...

Dritte Rauhnacht – Unschuld und Klage im Gedenken an die Unschuldigen Kinder

Die dritte Nacht kennt keinen Trost, kein Wort, das alles heilend schloss. Sie hält das Weinen einfach aus, verwehrt dem Sinn den schnellen Aus. Kein Name glänzt, kein Held besteht, nur Leben, das zu früh vergeht. Die Nacht fragt nicht nach Schuld und Plan, sie schaut dem Leid standhaltend an. Wer hier nicht flieht, nicht deutet, nicht verliert das Menschsein nicht im Licht. Die Unschuld mahnt...

Zweite Rauhnacht – Erkenntnis und Nähe im Zeichen des hl. Johannes

Die zweite Nacht bleibt nah am Wort, sie trägt kein Schild, sie predigt nicht. Sie bleibt, wo andere weitergeh’n, um tiefer noch das Licht zu seh’n. Johannes hört, bevor er spricht, er misst die Wahrheit nicht am Lärm. Was Fleisch geworden ist, bleibt hier, nicht Idee, nicht fernes Ziel. So fragt die Nacht: Wo bist du nah? Wo warst du da – und doch nicht da? Erkenntnis wächst nicht aus dem...

Zwölfte Rauhnacht – Erkenntnis, Aufbruch und neue Ausrichtung

Die zwölfte Nacht trägt keinen Lärm, sie hebt den Blick, nicht den Alarm. Ein Stern genügt, nicht grell, nicht nah, doch klar genug, dass Richtung da. Kein Ziel wird festgeschrieben heut, nur Maß und Mut zur neuen Zeit. Wer schaut, erkennt, was weiterführt, auch wenn der Weg noch unberührt. Geschenke sind kein frommer Schein: Man legt sich selbst dem Sinn hinein. Was Gold war, wird zu...

BESONDERHEITSPARADOX

BESONDERHEITSPARADOX Ich bin nichts Besonderes Vielleicht ist gerade das das Besondere Stephan Wannovius, Dalian, China, Herbst 2025

BESONDERS

BESONDERS Bitte keine Sonderbehandlung Möglicherweise könnte ich sie nicht überleben Aber mit einer besonderen Behandlung würdet ihr mir durchaus dienen Stephan Wannovius, Dalian, China, Herbst 2025

LYRISCHE EINSAMKEIT

LYRISCHE EINSAMKEIT Ihr Werk verrichtet sie allein, weil sie dabei auf jegliche Gemeinschaft verzichtet Sie, die Einsamkeit, die dichtet, dichtet, dichtet In ihrem poetischen Streben versäumt sie das wahre Leben Doch manchmal träumt sie davon, ihr Gedicht möge Mauern der Gleichgültigkeit überwinden und der Menschen Herzen finden Fremde Herzenswärme spürte die lyrische Einsamkeit recht gerne...

DER SCHUBLADENDICHTER UND DER BEKANNTE DICHTER

DER SCHUBLADENDICHTER UND DER BEKANNTE DICHTER Der Schubladendichter klagt: "Kaum ein Dichterleben ist einsamer und schlichter." Der bekannte Dichter sagt: "Du hast wenigstens keinen Kritiker, keinen Richter." Der Schubladendichter klagt: "Ohne Resonanz, ohne Akzeptanz fehlt meinem Schaffen jeglicher Glanz." Der bekannte Dichter sagt: "Schon oft habe ich mich nach des Ruhmes Sinn gefragt. Nicht...

Elfte Rauhnacht – Treue, Ausdauer und der unspektakuläre Weg

Die elfte Nacht verlangt kein Licht, das weithin strahlt und schnell verspricht. Sie geht den Weg, den keiner nennt, weil er sich nicht im Glanze brennt. Kein Ziel ruft laut, kein Lohn erscheint, nur Schritt um Schritt, der ehrlich meint. Was heute zählt, ist kein Applaus, nur dass du bleibst und hältst es aus. Die Nacht fragt nicht, ob man dich sieht, nur ob dein Maß dich weiterzieht. Denn...

Zehnte Rauhnacht – Verantwortung und Konsequenz

Die zehnte Nacht fragt ohne Zier, was folgt aus dem, was glaubst du hier. Kein Wort bleibt leicht, kein Denken frei, wenn Tat und Haltung zweierlei. Was du erkannt hast, fordert Gang, nicht morgen erst, nicht irgendwann. Die Nacht verzeiht kein leeres Bekenntnis, sie misst den Schritt am Ernst der Kenntnis. Kein Applaus zählt, kein guter Ruf, nur ob dein Handeln Brücken schuf. Denn Wahrheit, die...

Neunte Rauhnacht – Die Nacht des Namens und der Klarheit

Die neunte Nacht verliert die Flucht, kein Schweigen mehr, das sich versteckt. Was unausgesprochen blieb, wird schwerer als das, was man trägt. Kein Rauch verhüllt, kein Bild ersetzt, was nun beim Namen genannt sich setzt. Denn was man scheut zu formulieren, beginnt im Innern zu regieren. Ein Name fällt, nicht laut, nicht hart, doch klarer als es Lärm je war. Er trennt nicht Mensch von Mensch...

VERGEBLICH

VERGEBLICH Der Mensch will im Leben Bedeutung und Größe erlangen Doch schon bald ist er von Krankheit, Siechtum und Tod umfangen Stephan Wannovius, Dalian, China, 09/09/25

Neujahr

Älteresterer Älterester Ältester Älterer Älter Altar Neujahr Neuer Neuerer Neuester Neuerester Neueresterer Brandneu

BÖSE

BÖSE Dichter sind genauso böse wie alle anderen Dabei aber vielleicht wortgewandter und empfindlicher Stephan Wannovius, Dalian, China, 08/09/25


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