Diese Welt
Diese Welt Diese Welt verzeiht keine Fehler, Wenn wir als selbstverschuldete Wähler Unser Kreuzchen dorthin machen, Wo die Radikalen lachen. Leistung muss sich wieder lohnen, Verankert, wo Fleißbünde wohnen, Denn Arbeit ist unser Sittengesetz – Gegen jedes Fundamentalgehetz! Wer herkommt, der sei gerne begrüßt, Wenn er nicht gegen das Ethos schießt Und hier sofort in Arbeit geht, Weil man ja auf...
VOLKES (OHN)MACHT
VOLKES (OHN)MACHT Die Macht geht vom Volke aus Sie kehrt aber meist erst nach vier oder fünf Jahren zu ihm zurück In manchen Fällen auch gar nicht mehr Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 29/01/25 und 24/03/25
Zwangsstörung
Nochmal prüfen, ob das Wasser läuft. Wurden alle Geräte ausgeschalten? Habe ich auch wirklich abgeschlossen?
Auf niemanden angewiesen
Ich bin auf niemanden angewiesen. Was ich benötige, bekomme ich selbst hin. Ich kann alles aus eigener Kraft schaffen.
Ein Haus ist teuer
Ein Haus zu kaufen ist sehr teuer. In der Stadt aber auch auf dem Land. Um eines zu bauen, braucht man aber einen Bauplatz.
ZURÜCKHALTUNG
Lieber Dichter, du machst wie jeder Mensch vieles Aber ist es deine Pflicht, aus jedem deiner Gedanken und jeder Handlung gleich ein Gedicht zu machen? Wäre manchmal Verzicht nicht die vernünftigere poetische Sicht? Stephan Wannovius, 24/03/25
Der scherzende Bäckermeister
Der Bäckermeister ist genervt Das war doch einfach nur ein Scherz Doch wieder mal kommt sein Humor Den Leuten wie eine Zumutung vor
Der Blick nach vorne
Hoffnungsvoll nach vorne Blicken Was bleibt den Menschen anderes übrig Nur verzagen und stets zaudern Ist der Grund für fehlendes Glück
Zu langsam
Erstaunt blickt Lily auf den Boden Hat ein kleines Tier entdeckt Will es streicheln, fasst nach unten Das Tier erschreckt und rennt schnell weg
Kein Krimi am Fenster
Beim Blick aus dem Fenster Kann man einiges sehen Zwar keine Ganoven oder Gangster Dafür Leute, die spazieren gehen
WER BIN ICH I
WER BIN ICH I Wer, wer bin ich Ich, ich weiss es nicht Ich kenne aber den, der es weiss Er heißt Jesus Christ, ist Gottes Sohn Mich zu ihm zu bekennen, hilft mir, mich selbst zu erkennen Denn im Glauben öffnet er mir die Augen Keine Sünden, keine Sorgen bleiben ihm verborgen Nur er kann alle meine falschen Wege sehen und mein Scheitern verstehen Er wünscht sich, ich moege bessere gehen Darin...
NICHTS ZU SAGEN
NICHTS ZU SAGEN Es fällt oft schwer zu ertragen: So mancher hätte viel zu sagen Doch er sagt es nicht Ein anderer hat nichts zu sagen Doch er sagt darüber viel Stephan Wannovius, 24/03/25
Tagebuch
Die eigenen Gedanken festhalten. Am besten in einem Tagebuch. So bleiben die Erinnerungen.
Wissensmanagement
Das Wissen festhalten. So geht nichts verloren. Und auch zu einem späteren Zeitpunkt kann darauf zugegriffen werden.
Kleine Raupe hat Hunger
Die kleine Raupe hat großen Hunger. Bald beginnt ihre Transformation. Und schon hüllt sie sich in ihren Kokon.
(K)EIN ALLERWELTSGEDICHT
(K)EIN ALLERWELTSGEDICHT Man darf über alles berichten Schließlich sind wir noch ein freies Land Aber soll man auch über alles berichten? Ist es nicht besser, auf Belangloses und Uninteressantes zu verzichten? Man kann über alles dichten Jedem Dichter steht es frei, wie und womit er dabei Doch gibt es nicht Themen, die sollte ein Lyriker lieber nicht erwähnen? Stephan Wannovius,...
Vertreibung des Dunklen
Die Morgendämmerung vertreibt Das Dunkel, das die Nacht gebracht Und bringt einen goldnen Frühlingstag Vorbei die Zeit des Zauderns
Das fehlende Monster unter dem Bett
Ängstlich schaut er unters Bett Hat sich ein Monster dort versteckt Zum Glück ist unter dem Bett, wer hätte es geglaubt, Nur ein Spielzeugauto und viel Staub
Gedanken an früher
Er sitzt einsam auf der Bank Denkt an das Früher, was einmal war Tage und Wochen ziehen vorüber Vieles ist weg, doch er ist noch da
Morgen werden wir
Morgen werden wir Morgen werden wir nach Frankfurt fahren, Um im Städelmuseum zu erfahren, Was zur Ausstellung von weither gebracht, Welche Kunst uns da anlacht. Aus dem Alltag wieder auszubrechen, Uns ein wenig dafür rächen, Dass ein Gleichlauf leider regiert Und Regie im Alter führt. Also auf und an den schönen Main, Kunstbeflissen will man sein, Denn die Göttergaben der Kultur Retten...
SCHWERGEWICHTIG OHNE GEWICHT
SCHWERGEWICHTIG OHNE GEWICHT Sie wiegt kein Gramm Und dennoch hat sie großes Gewicht Deine Stimme Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 29/01/25
Winterpunsch oder Winterapfel?
Winterpunsch oder Winterapfel? Welches Heißgetränk ist das Beste? Oder doch vielleicht einfach ein Glühwein trinken?
Was stimmt nicht?
Was stimmt mit ihm denn nicht? Ratlos sein über ein Verhalten. Manche Menschen sind seltsam.
Voller Einsatz
Keine Kosten und Mühen gescheut. Voller Einsatz jeden Tag. Doch wer dankt es einem?
Die kleine Echse
Die kleine Echse freut sich sehr. Ist schnell unterwegs am Land. Vor allem der heiße Steinboden gefällt dem Getier.
ZWEI GEBURTSTAGE
ZWEI GEBURTSTAGE An Heiligabend und Weihnachten wird an die ungewöhnliche Geburt des Gottessohnes auf Erden gedacht An Pfingsten an die Wundermacht des Heiligen Geistes, die Menschen zum Glauben gebracht und die einzelnen Christen erst zur Gemeinde Jesu Christi gemacht Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 24/03/25 Anmerkung: Pfingsten gilt als die Geburt der Kirche
Entwicklung des Baches
Der kleine Bach Fließt durch das Tal Wird zum Fluss Und dann zum Meer
Frieden und Glück
Wollen denn nicht alle Menschen Frieden haben, glücklich sein Wenn man den Lauf der Welt betrachtet Zweifelt man, ob das wirklich kann sein
Der vermasselte Kinobesuch
Es denkt sich der achtjährige Emil Einen Kinofilm ansehen, das wäre fein Doch der Film ist erst ab 16 Deshalb darf er leider nicht rein
Bigottisch geerdet
Bigottisch geerdet Bigottisch geerdet neigt der Mensch zum Fanatismus, Doch ohne Religion verdorrt so manche Seele. Wo ist das Maß für Ideologiefreiheit, jener Ismus, Mit dem der Mensch Humanitas sich frei erwähle? Denn jene Bigotterie, die sich kriegsgewöhnte, Vernebelt Sinne, Atheismus ebenso. Der Selbstkritische, auch der Pazifist könnte Frei wählen, was wirklich lebensfroh. Religionen dürfen...