GUTE HIRTEN
GUTE HIRTEN Ich wünsche mir Pfarrer und Pastoren, die Christen wieder alten Weihnachtsglauben bescheren und ihnen nicht den Zugang zu Gott verwehren Ich wünsche mir Hirten, die ihre Schafe lieben und begleiten und stets zur Wahrheit leiten Stephan Wannovius, Nanning, China, 25/12/25
STERN VON BETHLEHEM
STERN VON BETHLEHEM In Europa verblasst, strahlt der Stern von Bethlehem anderswo hell Wer hätte etwa gedacht, welch tiefe Freude Jesu Geburt vielen Vietnamesen macht Glauben in asiatischen Herzen tröstet mich über kalte, gottesferne deutsche Herzen Stephan Wannovius, Nanning, China, 25/12/25
GOTTES SEHNSUCHT
GOTTES SEHNSUCHT Weihnachten, Ostern, Pfingsten kommen und gehen Doch auch ohne christliche Feiertage bleibt Gottes Sehnsucht nach uns ganzjährig bestehen Denn der Vater möchte, dass wir seine Liebe und seinen Wunsch nach Gemeinschaft mit uns verstehen Er will uns als seine Töchter und Söhne in seiner Familie sehen Stephan Wannovius, Nanning, China, 25/12/25
WEIHNACHTSERSCHÖPFUNG
WEIHNACHTSERSCHÖPFUNG Reich beschenkt und übersatt, vom Familienstress und Trubel matt, lege ich mich nach den Feiertagen müde nieder Wenn Gott will, kommen auch für mich noch einige Weihnachten wieder Stephan Wannovius, Nanning, Guangxi, China, 25/12/25
Bleibt, Freunde, im Glauben
Bleibt, Freunde, im Glauben Bleibt, Freunde, im Glauben An die Auferstehung nach dem Tode, Sonst würdet Ihr Euch der Hoffnung berauben, Wenn der Gottglaube käme aus der Mode. Gerade mit der Nächsten- und Feindesliebe Wollen Christen sich selbst führen zum Weltfrieden, Entwaffnen marodierende Räuber und Diebe, Welche immer schon von Göttern gemieden. Dem Gläubigen eröffnet sich doch jene Welt,...
Bei der Christen Weihnachtsfest
Bei der Christen Weihnachtsfest Bei der Christen Weihnachtsfest Leuchten Lichter hell am Baum, Weil man Licht in die Augen lässt, Von dort in des Herzens Raum. Kerzenschein und Fichtenduft Bereichern unsere Weihnachtstage: Man wandert in frischer Winterluft, So entspannt sich innerlich die Weltlage. Denn bei der Christen Weihnachtsfest Verbringen die Familien viel Zeit Mit Gesprächen und man...
Wenn das Christkind mich sucht,
bin ich nicht verborgen, nicht beschäftigt, nicht auf der Flucht. Ich bin da. Im Stillwerden. Im Hören. Im Raum zwischen zwei Atemzügen. Weihnacht, die mich findet. Ich bin nicht bereit durch Leistung, nicht würdig durch Worte. Ich bin da, weil ich mich finden lasse. Nicht im Glanz. Nicht im Lärm. Sondern dort, wo das Herz weich wird und nichts beweisen muss. Wenn das Christkind mich sucht, bin...
Weihnacht, die mich findet
Der Morgen. Und Stille. Und ein Licht, das nicht blendet, sondern bleibt. Ich sitze im Raum, und der Tag tritt ein wie eine Verheißung ohne Forderung. Und das Leben. Nicht laut. Nur anwesend. Die Welt hält den Atem an, weil etwas Größeres sich klein gemacht hat. Ein Lied ist da, nicht gesungen – getragen. Bilder stehen nicht an den Wänden, sie wohnen im Blick. Ein Fest geschieht, ohne gefeiert...
Der Morgen, der mich denkt
Der Morgen. Und Atem. Und Licht, das nicht fragt, sondern gilt. Ich sitze im Bett, und der Tag tritt ein wie ein alter Freund, der meinen Namen kennt. Und das Leben. Nicht laut. Nur anwesend. Und die Stille, die nichts verlangt und doch alles ordnet. Ein Lied im Raum, nicht gespielt – erinnert. Und Bilder, die nicht hängen, sondern tragen. Ein Fest, das nicht feiert, sondern sammelt. Ein Brief,...
Wenn Jesus
Wenn Jesus Wenn Jesus nicht geboren wäre, Man müsste ihn heute erfinden, Denn er nimmt von uns die Todesschwere, Will mit Nächstenliebe die Welt begründen. Das Kind in ärmlichem Krippenstall Zeigt uns, wie schutzlos wir selbst sind. Man sieht es weltweit überall: Zuwendung braucht ein jedes Kind. Denn es braucht guten Vater, Mutter, Sonst kann es wirklich nicht gedeihen: Kein Mensch wird auf...
Auch wenn Heiligabend
Auch wenn Heiligabend Auch wenn Heiligabend einem jeden, Der nicht als Christ bei uns lebt, Der Tag zeigt, dass unser Beten Doch nach Weltfrieden strebt, Hat uns das Kind dazu gebracht, Dass wir abschwören dunkler Nacht. Wenn es Geschenke für Kinder gibt, Ist dies ein generationsversöhnendes Zeichen, Zeigt, dass man seinen Nachwuchs liebt, Will dem Streit und den Kriegen entweichen, Weil...
WEIHNACHTSTRAGIK
WEIHNACHTSTRAGIK Vor lauter Lichtern sehen wir das Licht aller Lichter das Licht des Lebens das Licht der Welt häufig nicht Es ist nicht grell Es scheint unscheinbar in einem schäbigen Stall Doch wer es sucht, dessen Herz und Leben macht es hell Stephan Wannovius, Kaiserstadt Hue, Südvietnam, 24/12/25
OHNE DIE HAUPTPERSON
OHNE DIE HAUPTPERSON Gedanken zu Weihnachten und Heiligabend ------------ Wer kann die Traurigkeit des Geburtstagskindes ermessen Fast alle Festgäste haben es und seine Botschaft der Rettung und Liebe vergessen Gottes Sohn kam vom Himmel auf die Erde, dass sie eine bessere und gerechtere werde Jesus Christus mochte und möchte noch immer dich und mich gewinnen Dir und mir neuen Glauben, Friede...
VIETNAM
VIETNAM Bunt und laut Geschäftig und überfüllt Wuselig und trubelig Menschen in Massen unterwegs Üpppige Vegetation gibt den exotischen Rahmen Asien aus dem Bilderbuch: Vietnam Stephan Wannovius, Hue,Südvietnam, 23/12/25
Nicht die Tage
Nicht die Tage Nicht die Tage der Freude Sind immer befreiende Tage, Denn es gibt manche Leute, Die entpuppen sich als Plage. Nicht die Tage mit Ängsten Müssen auf Dauer belasten, Erweisen sich nur am Längsten, Wenn wir in ihnen ständig rasten. Wisse: Ein jeder Tage geht vorbei, Auch dem schwersten folgt die Glückseligkeit, Denn immer wieder gibt es diesen Mai In einem Leben mit Vogelgesang und...
In manchen Momenten
In manchen Momenten In manchen Momenten ist die Seele toll, Wenn satt der Inhaber geht seinen Gang Und das Wetter gleichzeitig sonnenvoll Alles verdrängt, was nichts als Zwang. Da gibt es das Fragenachschieben: „Habe ich nicht irgendetwas versäumt? Gibt es nicht gar das vergessene Lieben, Gegen das sich der Körper aufbäumt?" Auch der Arme kann glücklich lieben, Doch der Reiche hat mehr...
UNSENSIBEL
UNSENSIBEL Vor Alkoholikern sich laut und fröhlich betrinken Vor Armen mit seinem Reichtum prahlen Vor Kranken voller Kraft und Gesundheit strahlen Kinderlosen ausgiebig und stolz die Bilder der eigenen Kinder zeigen Wie schnell wir alle doch oft derartigem Fehlverhalten neigen Stephan Wannovius, Hue, Südvietnam, 23/12/25
Blumenrote Schwärze
Eine schwarze Mauer, blumenrot, steht stumm im Tal von Traum und Not. Kein Wort erklärt, warum sie steht, nur Schweigen, das durchs Denken geht. Sie teilt kein Land, sie teilt den Blick, hält manchen fest, treibt ihn zurück. Was hier beginnt, ist dort nicht wahr, der Weg verschwimmt, das Ziel bleibt klar. Aus Stein gebaut, aus starrer Pflicht, trägt sie ein fremdes, kaltes Licht. Sie spricht von...
Der Rufer in der Brandung
Im Wechselspiel von Trug und klarer Sicht erscheint die Welt wie ein Schauspiel ohne Licht. Man trägt die Maske auf der großen Bühne, so dass die Lüge dort vor Neid ergrüne. Die Liebe glimmt, ein fernes Feuerlein, der Hass hingegen schlägt in Flammen ein. Dazwischen stehst du, fest wie harter Stein, vom Sturm umtost, doch innerlich noch rein. Du siehst mit Augen, die die Wahrheit tragen, siehst...
Der eiserne Marsch
Die Rüstung blank, die Seele taub, marschiert ein Herz, verwandelt in Staub. Er spricht von Ehre, Stahl und Macht, doch seine Worte sind nur Nacht. Er träumt von Grenzen, die zerbrechen, von Donnerstimmen, die befehlen und sprechen. Sein Geist, ein Heer, marschiert ins Land, das Feuer lodert in seiner Hand. Keinen Menschen sieht er, nur ein Gefecht, sein Sehnen, das die Welt zerbricht. Er atmet...
Die tumbe Welt
Die tumbe Welt Die tumbe Welt ist keine helle Lampe, Nicht selten von Bedürfnissen gefangen, Weil man damit das Glück verschlampe, Wo sklavisch lebt man im Verlangen. Sinne drängen gern nach außen, Neugierde will ihnen Pate stehen: Interessiert suchen sie die Welt da draußen, Jene Welt, zu der wir hoffend gehen. Die tumbe Welt bleibt nur bei sich, Zusammengefaltet reift da nichts, Denn dauernde...
Licht
Licht Licht kommt zu uns nicht von allein, Wir müssen es schon selbst hertragen, Soll es mit seinem hellen Schein Ins Leben sich zu uns wagen. Es belebt Konturen und viele Dinge Und nimmt dem Dunkel manche Kraft, Sorgt für Bewegung, weil es bringe Das Auge dorthin, wo es sich aufrafft, Sich aus der Dunkelheit zu schälen, Hell der Nacht vom Ende künden, Sich nicht mehr mit Träumen zu quälen, Um...
VIETNAMESISCHE WEIHNACHT
VIETNAMESISCHE WEIHNACHT Gedicht/Liedgedicht ---------------------- Das Kind in der Krippe hat es schwer Es konkurriert mit Buddhas Geistern, Götzen und Dämonen sehr Auch die rote Fahne mit Hammer und Sichel will das Leben bestimmen Das individuelle Streben nach Glück und Wohlstand möchte die Herzen gewinnen Wer kann sich im Weihnachtskonsum still auf das Wunder von Bethlehem besinnen Das Kind...
Verantwortung
Ich sitze da, und die Hoffnung sitzt neben mir, wie etwas, das ich längst kenne und trotzdem nicht mehr glaube. Ich sitze da und warte, nicht auf Worte, sondern auf Verantwortung, die niemals den Raum betritt. Ich sitze da mit einer Last, die eigentlich zwei Schultern bräuchte, aber nur meine kennt. Ich halte aus, was nie geteilt wurde, lerne leise zu werden, damit nichts mehr wehtut, was...
HEILIGABEND UND WEIHNACHTEN
HEILIGABEND UND WEIHNACHTEN Familien rücken eng und enger zusammen Die Übersehenen und Vergessenen sind dagegen in ihrer Einsamkeit gefangen Liebe Christenmenschen, das muss nicht sein Ladet, ladet, einen Fremden, Übersehenen, Vergessenen an Heiligabend oder Weihnachten in eure Häuser oder Wohnungen ein Bitte denkt daran: Auch Maria und Josef kamen nicht gut an Für sie und Gottes Sohn war nur...
Der Weihnachtsstern 🌟
Zauberhaftes Backrezept oder Der Weihnachtsstern 🌟 Ich backe zur Weihnachtszeit so gern, Kipfel, Lebkuchen auch mal einen Stern. Bevor es zu spät ist, muss mich beeilen, möchte mit Dir mein Rezept für Glückssterne teilen! Stell zuerst den Ofen ein, genau Temperatur Herzenswärme sollte es sein. Die Zutaten Liebe, Vertrauen, Geduld und Glück, dazu von der Gesundheit ein großes Stück. Eine Prise...
Im Schatten der Nadel
Dunkle Schwaden, ein stummes Heer, ziehen übers Herz so schwer. Ein Sturm im Innern, ohne Rast, der dich in kalten Fesseln fasst. Der Vater ruft – ein fernes Wort, doch deine Seele treibt schon fort. Die Tränen glänzen, fließen leis, wie Wasser, das im Finstern reißt. Dein Wesen verschwand im Nebelgrau, ein Spiegelbild – dir selbst nicht treu. Die Adern schwellen, flüstern stumm, erzählen...
SICH SELBST ÜBERSEHEN
SICH SELBST ÜBERSEHEN Könnten wir uns selbst so gut wie andere erkennen, wir wären nahezu perfekt Stephan Wannovius, Nha Trang, Südvietnam, 21/12/25
KAFFEE
KAFFEE Vielerorts auf der Welt gibt's Kaffee mit Eis Im Kaffeeland Vietnam dagegen bekommt man Eis mit Kaffee Stephan Wannovius, Nha Trang, Südvietnam, 21/12/25
ÜBEREMPFINDLICH
ÜBEREMPFINDLICH Der Überempfindliche kann Verletzungen niemals entgehen Denn er sieht sie überall, überall entstehen Auch gerade dort, wo Gesunde über den Dingen stehen und Kritik als wertvolle Hilfe verstehen Stephan Wannovius, NhaTrang, Südvietnam, 21/12/25