HERLICEK – “Himmlische Aussichten”
Herlicek spielt mit Kollegen Karten, kann den Dienstschluss nicht erwarten; längst zählt er die Jahre und Tage, doch was droht, ist eine Plage: Die Pension wollen's reformieren, das Antrittsalter korrigieren. "Am End", sagt er mit Grabesstimme, „kriag i mein Ruhestand – im Himme‘!" (Song & Cartoon dazu auf heute.at/herliceks-abenteuer)
HERLICEK – “Italienische Nacht”
Kalter Herbstwind, der Himmel grau, Herlicek seufzt: "Ach, ist mir flau!" Die Blätter fallen, nass und schwer; der Kühlschrank leer, das Herz noch mehr. Herlicek sitzt im Dämmerlicht, der Tag schwindet, die Wehmut nicht. Da hat er die rettende Idee, spielt die "Best of Italy"-CD! Er dreht die Lautstärke voll auf – Proteste nimmt er gern in Kauf. Schon pumpert's heftig an der Pforte – Herlicek...
HERLICEK – “So spart man beim Heizen!”
Draußen ist es bitterkalt, die Winterstürme toben. Bei Herlicek der Korken knallt; es sind Gäste bei ihm oben. Er bekocht die Nachbarschaft mit gebratenen Tauben. Wurde er zum Menschenfreund? (Das wäre kaum zu glauben.) Nein, Herlicek lud die Leute ein, damit sie ihm die Wohnung wärmen. Er will sich's Geld fürs Heizen sparen, drum lässt er seine Gäste lärmen. (Song dazu auf...
HERLICEK – “Heizschwammerl”
Dem Herlicek geht auf ein Licht, er sieht's ab jetzt als seine Pflicht, zu Hause Energie zu spar'n, die Stromfresser runterzufahr'n! Kein Sparpotenzial will er versäumen, er löscht das Licht in allen Räumen. Dann geht er runter auf die Straße, dem Rotweinduft folgt seine Nase. Schon sitzt er im Gastgarten drin; doch derzeit ist es kalt in Wien. In die Gaststube mag er nicht rein – unterm...
HERLICEK – “12 Uhr mittags im Chefbüro”
12 UHR MITTAGS IM CHEFBÜRO Herlicek hat einen Termin – mit Amtsrat Mayer, da muss er hin. Um Punkt zwölf Uhr im Chefbüro (die nächste Tür gleich nach dem Klo). Er trabt dorthin wie ein Muli, mit Schreibblock und einem Kuli. Schon öffnet er die Tür zur Hölle, Angstschweiß spürt er auf der Stelle. Sein Chef steht mitten im Zimmer, Herlicek packt's fast nimmer. Sie starren sich an wie beim Duell –...
HERLICEK – “Schatzsuche im Beisl”
Herlicek im Beisl bei Tee mit Rum, da krabbelt wer am Boden herum: eine Dame mit Knien ganz wund; Herlicek fragt nach des Krabbelns Grund. "Ich hab meinen Ohrring verloren! Und anstatt jetzt nachzubohren, könnten Sie helfen beim Suchen – oder woll'n Sie ein Schürfrecht buchen? Das Ohrringerl ist aus reinem Gold – vielleicht ist uns Antonius hold!" Herlicek wollt sich schon verdrücken, doch jetzt...
HERLICEK – “Neujahrsvorsatz für 2026”
Dem Herlicek der Hausarzt rät im neuen Jahr zu einer Diät. Worum es geht? Der Plan ist klar: kein Alkohol in diesem Jahr! Herlicek beginnt nachzudenken, die grauen Zellen sich verrenken: „Mehr Wasser, weniger Wein – wär g'scheit und für die Leber fein!“ Er grübelt kurz, springt auf vom Platz: "Ich hab meinen Neujahrsvorsatz!", ruft er aus und grinst verschmitzt: "Ich trink den Wein nur noch...
HERLICEK – “Skirennen in Kitzbühel”
SKIRENNEN IN KITZBÜHEL Herliceks Nacken ist schon ganz steif, er schaut die Rennen auf der Streif. Er liebt Steilhang und Karussell, beim Brückenschuss geht's heute schnell. Seidlalm – da gehen sie ans Werk, doch lieber wär ihm ein Krügerl-Berg. Lärchenschuss – oh mein Gott, da braucht man einen Zirben-Shot! Nur sein Haustier, eine graue Maus, hält's Streif-Spektakel gar nicht aus. Sie bleibt...
HERLICEK – “Fallout-Freaks in Wien”
Was sich Herlicek alles traut: Er schaut den Streaming-Hit "Fallout". Das ist ganz schön harter Stoff, und die Dialoge sind sehr schroff. Viele Verrückte tummeln sich dort; es geht um Verbrechen und um Mord – in einer seltsam gewordenen Welt, wo's einem schnell die Laune vergällt. "Doch eigentlich", sagt Herlicek zu sich, "brauch ich diese Serie gar nicht. Denn ich seh Freaks und Gespenster auch...
Weitergehen ohne Wiederkehr
Erst gestern Morgen hörte ich von dir, dass du nun fort bist, weit weg von hier. Die Pläne, kalt und wohl erdacht, haben dich leise umgebracht. Ich ging hinaus ins frühe Licht und schrieb ein Lied aus Zuversicht – doch weiß ich nicht, wem es noch gilt, wenn nur das Fehlen die Seele füllt. Ich ging durch Feuer, ging durch Regen, auf dunklen Pfaden, unter Segen, sah Sonnentage, warm und weit und...
Hätte der Traum
Hätte der Traum Hätte der Traum mir nur enttarnt, Was ich an Unglaublichem geträumt, Hätte er mich wenigstens gewarnt, Was das Gewissen längst ausgeräumt, Dann wäre die Nacht mir selig geblieben, So aber wurde sie Opfer von Dieben! Manche Träume stehlen die Nacht, Wenn sie alles nur drohend andeuten Und dennoch mit unanständiger Macht Die Wege zur Unwahrheit uns einläuten, Indem sie vermehren...
Wo sich die Nacht
Wo sich die Nacht Wo sich die Nacht zum Morgen windet, Bleibt Ruhezeit, das Chillen mir. Wenn Amors Wille sich dann kündet, Lockt Dämmerlicht, ich folg‘ ihm hier. Noch sieht man schemenhaft Konturen Im ersten Schein, nichts höre ich, Doch bleichen meine Traumfiguren, Sie gehen ab, verbergen sich. Endlich folgt der helle Schein Vom Treppenhaus, ich höre Schritte. Herzklopfend freut mich mein...
Stille in mir
Stille in mir, um zu hören, wie sehr dein Lachen in meinem Herzen Widerhall findet… Stille in mir, um zu spüren, wie sehr deine Worte meine Seele berühren… Stille in mir, um zu fühlen, wie sehr deine kurze Berührung wie ein Tattoo auf meiner Haut spürbar ist… Stille in mir, um zu sehen, wie sehr deine Blicke ihren Weg in mein Innerstes fanden… Stille in mir, um zu erahnen wie sehr unendlich viel...
Liebe Grüße, ihre Schülerschaft!
Die Augen sind glasig. Es spiegeln sich Tränen, von jenen, Du siehst so Müde aus. Und du kommst seit 14, nicht mehr ohne Koffein aus. Und dann liegst du im Bett, 12 Stunden reichen nicht. Jeden Tag, wieder und wieder. Und du siehst jeden Alle gleich. Und sie war müde, hat es nicht geschafft. Wir sind tot und müde, vom Leben nicht der Nacht. Liebe Grüße, ihre Schülerschaft ! Es wird nie wieder...
Liebe ……., deine Mirijam
Ich hab dich nie gefragt Und ich hatte alle zeit der Welt. Es war unwichtig Es war das Wichtigste, was zählt. Vielleicht wusste ich es, Vielleicht weiß ich es nicht, Vielleicht verdränge ich es, Vielleicht denk ich an dich. Ich möchte nicht sehen, was du machst, Ich muss bei deinem Lied heulen, ich will dich wiedersehen, Ich bleib alleine. Du hast mich losgelassen, Du gehst jetzt fort, Du...
teilen und so
Als Kind da lernt man teilen und das viel ziemlich schwer. Mein allerliebstes Kuscheltier, das geb ich ungern her. Als Jugendliche teilt man vieles, Freude, Trauer, Leid Schnapsgläser und Bierflaschen. Was deins ist, ist meins. Als Erwachsene teilt man alles, bis zum letzten Tag. Namen, Konten, Kinder, Häuser und den Ehevertrag. Und Politiker teilen nicht gerne. Nicht unser Land, nicht unser...
Staub und Tanz
Der Wind trägt fremde Worte her, sie wiegen bleiern, lasten schwer. Man zeichnet Bilder, rahmt mich ein, doch wer ich bin, entscheide ich allein. Ein Flüstern hier, ein Urteil dort, verweht im Sturm, an jedem Ort. Sie sagen, dass mein Geist sich verliert, dass ihr Raunen mich regiert. Doch während sie im Kreise stehen, lass’ ich mich vom Rhythmus drehen. Was kümmert mich der Spötterchor? Ich...
Die Suchende
Die Suchende Hunderte an Fotos schöner Frauen, Da ist sie natürlich auch dabei Und postet ihr schönstes Bild, Damit Männer dieses anschauen, Hingerissen von ihrem Konterfei Und doch die Distanz ihr Schild. Will sie wirklich gefunden werden, Wo bereits so viel Konkurrenz, Sie nicht recht weiß, warum sie da ist? Was sucht sie bei diesen Herden An Menschen, die oft mit Impertinenz Ignorieren, dass...
Der Suchende
Der Suchende Er hat viel erreicht, ist arriviert, Ist älter, hat eine schöne Beziehung – Und doch in Sozialen Medien zuhause, Ein Suchender, gern mediengeführt, Dort ständig in Publikbemühung, Chattend – ohne Atempause. Schwer ist’s, zu sehen, was da Fake: Gefangen in seiner Mediensucht, Aus der er sich nicht herauswindet? Ist er gebunden? Gibt‘s ein Leck? Hat er Beziehungen gesucht, Wo Bilder,...
Gedicht zum Dreikönigstag
Im fernen Land, von Sternen geleitet, zogen drei Weise, dem Licht geweiht. Durch Wüste und Dunkel, in Glauben vereint, suchten sie Wahrheit, die ewig erscheint. Ein Kind im Stall, in Armut geboren, die Welt zu retten, nicht zu verloren. Mit Gold, Weihrauch und Myrrhe bezeugt, wie tief die Liebe, die Gott uns gezeugt. Der Stern erstrahlt, ein Zeichen der Zeit, führt uns zu Hoffnung, macht Herzen...
Das Ankerlicht
Das Licht des Tages verblasst in Grau, die Welt wird leise, kühl und weit. Doch in dem Sturm, geliebte Frau, schenkst du mir Unbesiegbarkeit. Es ist kein Schwur aus dünnem Glas, kein Wort, das nur im Licht besteht. Es ist das Schweigen, das die Angst vergaß und Liebe, die niemals verweht. Denn wenn die Zeit die Prüfung lehrt und Wellen gegen Mauern schlagen, bleibt die Tiefe stets bewährt, um...
Kurvige Tage
Ich fuhr mit einem Mann ein Stück, der Dinge pflegt und neu belebt, auf die man erst mit Reue blickt, wenn sich in ihnen nichts mehr regt. Er sagte, Wege kehrten wieder, auch wenn man glaubt, man sei schon weit. Er sprach so schnell, ich schlug die Lider der Augen zu vor Einsamkeit. Ich folgte Schildern ohne Mut, sie wiesen Wege, fremd und klar, doch wirkten sie als Führer gut, auch wenn ich...
Inspiration
Freilenzen ist nicht deine Sehnsucht. Stets in Bewegung nicht auf der Flucht. Sich mit Körper und Geist hingeben. Dein Denkarium gefüllt mit Leben. Draußen oder drinnen, Berge oder Studio. einzigartig voll Emotionen und Ratio. Yogini und Wanderin. Gebärden und Sprecherin. Poetin und Lesepatin. Helferin und Spielerin. Grenzerfahrungen fließen. Glücksmomente genießen. Gipfelglück und Lebensglück....
Du
Du bist nicht hier bei mir… Und doch sehe ich dich höre dich fühle dich spüre dich schmecke dich Du Wenn ich meine Augen schließe ist es als wärst du vor mir hinter mir neben mir bei mir in mir um mich herum. …und ich fühle mich umhüllt, umarmt, von allem, was du bist, was dich ausmacht was du - für mich - bist. ...und das ist einfach so unendlich viel. © A....
Jetzt schleicht
Jetzt schleicht Jetzt schleicht sich die Nacht zum Tag Und zieht sich hellere Zeiten an, Wie ich sie so winterlich gern mag, Wodurch man freier atmen kann, Denn schlafgängig ist es wieder soweit, Dass man sich von der Tretmühle befreit. Lasst mich vergessen, was gestern war, Zum Himmelslicht sich die Augen erheben, Hinsehen zu einer üppigen Wolkenschar, Um mir ein wenig Ruhezeit noch zu geben,...
Schon kühlen Schneewinde
Schon kühlen Schneewinde Schon kühlen Schneewinde die Erde ab Und wir beginnen langsam zu frieren. Das bringt vielleicht die Liebe auf Trab: Wollen Wärme wir BEIDE spüren? Also rasch unter die Wolldecke gelegt, Weil an Frösteln der Leib sonst leidet. Was da geschieht und ausgeheckt, Darüber kein Willen mehr streitet. Es ist wieder die Zeit, sich zu erfühlen, Was an Wintertagen man gerne will, Um...
Helle schweigende Nächte
Nächte, weiß wie stilles Tuch. Sie halten mich im Traumversuch, wo Briefe ruhen, tief versteckt, und Schatten flüstern, unentdeckt. Ein Kind der Wege, früh entfacht, vom Hunger groß, in dunkler Nacht, von Sehnsucht, die nach Stärke schreit, ein Feuer, das im Innern bleibt. Ein wilder Fluss, so tief, so schwer, ein Spiegel, der mich sieht – nicht mehr. Ein Funken, der im Dunkel steht und mit der...
Hab’ ich Dir
Hab‘ ich Dir Hab‘ ich Dir schon mal gesagt, Dass ich Dich deshalb so sehr liebe, Weil Du bist stets auch ungefragt Hinter unserer BEIDER Triebe. Denn nur so kann das Glück gedeihen, Dass man nicht alles hinterfragt: Von vornherein Absolution sich leihen Bringt, dass kein Gewissen nagt. Wir müssen nicht ständig diskutieren, Wer, wann, wo, warum liebesbereit. Lasst uns doch das Tänzchen führen,...
Feinde der Liebe
Feinde der Liebe Geht es um Dominanz und Macht, Sind Menschen um Liebe gebracht, Denn anstatt sich Freuden zu erfüllen, Entsteht fehlgeleitet das Enthüllen. Oft geht es auch nur ums Geschäft: Wer mit wem zusammen schläft? Wo Sensationen wild gedeihen, Können Liebende sich entzweien. Beziehungen öffentlich auszutragen, Wenn Medien die Opfer jagen, Zerstört auf Dauer die Intimität, Denn dabei geht...
Bleicher Widerschein
Die Stunde schlägt in dieser Welt, wo fahle Farbe untergeht, wenn das, was wir für wahr hingestellt, wie Nebel vor dem Spiegel steht. Wir tanzen auf dem Rand der Zeit, die Decke weicht dem Sternenmeer und in der tiefen Einsamkeit wird jedes Wort so bleich und leer. Kein Grund, kein Halt, nur Wellenschlag, die Wahrheit gleitet uns davon, bis an den fernsten Jüngsten Tag verhallt der letzte...