Einfach Liebe
...man kann auch einfach "Liebe" schreiben und schon ist es ein Gedicht mit allem drin... Mit Wärme, Licht, Glück, einfach allem... © A. Namer
Meine Glücksformel
Meine Glücksformel Menschen werden Glücksformeln suchen Und jeder wird welche für sich ausmachen, Vielleicht ein entsprechendes Coaching suchen, Denn Glück gehört zu den wünschenswerten Sachen. Für mich selbst kann ich immer wieder erkennen, Dass etwa 20 Prozent aus der Kindheit gekommen: Großeltern, Paten und weitere Verwandte können Glück mitgeben, auch von Eltern habe ich es bekommen. 30...
Seit acht Jahren nur elektrisch
Seit acht Jahren nur elektrisch Während man damals diskutierte Und immer nur Nachteile aufspürte, Ergriff ich bei den Hörnern den Stier, Sagte Adieu den Verbrennern hier, Lud den Strom vom eigenen Dach, Ersparte der Natur viel Ungemach. Elektronen treiben mein Auto an: Das Elektroauto, welches so viel kann, Enkel fahren, uns transportieren, Die viele Käufe nach Hause führen, Denn wo ein Ziel mit...
Der Drachenthron
Wie unglaublich war der Fund, Als man diesen Knochen fand! Das ist bestimmt kein Elefant! Die Nachricht ging von Mund zu Mund! Schnell wurden nun aus aller Welt Die Wissenschaftler herbestellt. Es wurd vermessen, analysiert, Die Knochenprobe diskutiert! Dies war im 19. Jahrhundert, Die Welt war ungemein verwundert! Nun wurd gebuddelt und gegraben, Jeder wollt ein Knöchlein haben! Doch viel...
Spiegelbild:
Ich schaue in den Spiegel und betrachte mich, im nächsten Moment kommt die Stimme und flüstert, ich sei nicht mehr ganz dicht. Hier bin ich zu viel und dort zu breit, es zählt jede Kleinigkeit. Der Blick ist leer, der Kopf ist müde, alles ist super schwer und ich fühl mich extrem trübe. Fett, so würde ich mich beschreiben, Fett aber vor allem einsam. Ich möchte nicht so sein, so ganz allein....
Hilflos:
Ich fühl mich leer… schwer und kraftlos. Und ich weiß, es sind die Depression… und trotzdem bin ich machtlos. Von der einen Überforderung zur andern, es ist das ständige wandern, dass wandern der Gedanken, die ich nicht stoppen kann. Ich kann nicht aufhören zu denken, es ist wie ein vollgepacktes Auto, aber ich muss es lenken. Am Tag bin ich müde und habe keine Kraft und abends übernehmen dann...
Glaube mir ja
Glaube mir ja Glaube mir ja immer an das Glück, Es ist frei von Minderwertigkeitskomplexen, Trägt unser gemeinsames Lebensgeschick Und wird auch nicht den Verstand verhexen. Denn das Glück stabilisiert die Seele, Macht uns freier und stark, relativiert Den Alltag, dass er nicht ständig wähle, Sondern uns gegen Anwürfe immunisiert. Glück kommt mit ganz wenig aus, Muss nicht ständig Neues suchen,...
Elektroglück
Elektroglück Jetzt fahren Elektroautos umher, Heizen die Erde nicht mehr auf, Sind frei von ekligen Abgasen. Viel leiser rollt daher der Verkehr, Sie sorgen für den ruhigeren Lauf, Verhindern das wilde Rasen. Endlich haben wir wieder Winter, Wenn weniger Verbrenner aufheizen, Was an Atmosphäre uns noch bleibt: Mit ihren Schlitten fahren die Kinder, Weniger Abgase können Augen reizen, Wo...
Die Uhr, die nicht tickt.
Die Uhr hing an der Wand und tat nichts. Kein Ticken, kein Voranschreiten, kein Geräusch, das Zeit versprach. Sie war vollständig – und gerade deshalb unbewegt. Der Mann stand darunter wie ein Stein. Er trug Gewicht, nicht als Zahl, sondern als Last: Arbeit, Körper, Verantwortung. Er wusste, dass Masse nicht erklärt werden muss – sie widersetzt sich von selbst. In seinem Denken war eine Kugel....
Mechanik der Zeit
Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt, ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt. Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt, dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt. Es ist kein Fluss, den wir kennen, nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen. Was wir als Anfang oder Ende nennen, bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen. Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren, doch bleibt der Grund...
Das Pfandhaus der Träume
Der Staub auf den Saiten berichtet von den Wegen, von Nächten in Kneipen, die keiner mehr zählt. Ein Liedermacher summt, halb leise, halb verlegen, von dem, was uns trägt – und dem, was uns quält. Dort draußen am Fluss steht die Zeit in den Weiden, die Welt dreht sich weiter, als wär nichts geschehen. Man lernt zu verzichten, lernt schweigend zu bleiben und geht seinen Weg, den nur wenige gehen....
Seltsam
Seltsam Seltsam mit Blicken zu wandeln, Die rasch kommen, dann gehen, Will ich doch gerne anbandeln, Um Schönheiten näher sehen. Doch was ist real, was ist Fake Im Dunstkreis von Präsentationen? Gibt’s dafür den tatsächlichen Beleg, Dass meine Gegenüber Personen? Gelegentlich muckt auf mein Verstand: „Narr, der Du bist, geh‘ doch weg!“ Der Neugier aber bleibt jener Vorwand: Es gibt keinen...
Die Herzlichkeit
Die Herzlichkeit Die Herzlichkeit mit vollem Lachen Ist manchem schon in die Wiege gelegt. Selbstverständlich sind seine Siebensachen Ein Seelenabdruck, weil er versteht: Was mir begegnet ist oft schwer, Doch ich hol‘ gute Laune her. Nichts gibt es, was da unlösbar: Das Denken, praktisch ausgerichtet, Verbreitet Ideenreichtum wunderbar, Bleibt Mensch und Welt dauerverpflichtet, Stets gut geerdet...
Vermessen
Falsch abgelesen an dem Zollstock Verstohlen Blickversuch bei Gehrock Gut gemeinter Rat ohne Wissen Die Weiße um Friedens Willen hissen Die Latte etwas zu hoch gelegt Nivellierung verpasst Plan gehegt Den Ehrgeiz über Bogen gespannt Sextant und Verhalten oft riskant Gemessen für rohen Kataster Darüber gelegt feinen Raster Überheblich bis Pegel durchaus Auch mal anmaßend, maßlos mit Graus Der...
Krise
Ich weiß nicht weiter Wann hört das auf Die kälte die langsam kriecht an mir rauf Ich will mich wärmen Mich schützen Mich halten Mich ziehen Oder doch einfach nur vor mir selber fliehen Fliehen an einen anderen ort Weit weg und ohne ein wort Lasse alles stehen und liegen Will nur noch hier raus Folge dem wind Mich hält nichts mehr auf Doch angekommen am neuen ort Will ich gleich wieder fort Die...
Libellchen in der Eifel
In der Eifel steht ein Häuschen Mit ´nem klitzekleinen Teich. In dem Garten leben Mäuschen – Doch der Teich ist Libellchens Reich! Magisch ist die Dragon Fly, Legt an jedes Blatt ein Ei. Daraus eine Larve schlüpft, Die dann schnell ins Wasser hüpft. Hier lebt sie die längste Zeit: Fünf Jahre! Dann ist sie bereit: Nun das Schilf wird schnell erklommen, Die Metamorphose, sie hat begonnen. Ein...
Morgenstimmung im neuen Heim
Ein Neues Heim ist wie Musik – Akkorde klingen durch die Räume – Sechsachteltakt mit Edvard Grieg, Ihr tanzt übers Parkett der Träume! „Morgenstimmung“ überall – Es naht der Sonne erster Strahl, Die Amsel stimmt ins Lied mit ein Und lässt die gute Laune rein. Hier ist es nun, das Home, sweet Home! Für Euch ist es der Superdome! Klein-Jonas ist der Dirigent, Nachhaltig wohnen – voll im Trend! Der...
Der 1. FC Keil
Nun ist die Fußballmannschaft voll! Der Keil-Clan jubelt: Ist doch toll! Klein-Lukas ist hinzugekommen – Im Ruhrgebiet hat mans vernommen! Sieben Jungs, der Mädchen vier, Elf sinds zusammen im Revier. Wer steht im Tor? Und wer davor? Wer stellt denn dann das Mittelfeld? Wer ist im Angriff unser Held? Und ganz wichtig, denn das zählt viel: Wer ist Käpt´n und leitet das Spiel? Bald wird die...
Der schlaue Flamingo
Ein kleiner Flamingo mit rosa Gefieder Setzt sich auf dem Schilf hernieder – Kam geflogen von weit her, Über Wüsten und das Meer – Mama Vera heißt sein Ziel! Gratuliert von Herzen viel: Glück und Freude solln sie leiten, Durch das neue Jahr begleiten! Als Lehrerin ist sie ein Ass – Kein Schüler, der dies je vergaß! Zu Lernen gibts Respekt und Achtung, Bescheidenheit und ganz viel Bildung! Die...
Die Macht der Macht
Mit Laserschwert durch Zeit und Raum, Das ist des Jedis größter Traum – Zu jagen die Dunkle Seite der Macht – Feinde der Republik – Nehmt euch in Acht! Den großen Kampf, Julian will gewinnen! Das Imperium gilts zu bezwingen! Der Sternenjäger steht bereit – Auf gehts zum letzten großen Fight! Der Todesstern ist Julians Ziel – Ihn zu zerstören – daran hängt viel! Die Waffe muss vernichtet werden,...
Sie möchte es
Sie möchte es Sie möchte es, dass er sie beißt ins kleine Ohr, links ganz ohne Stress, wenn Liebe reist wie bei der Sphinx, weil sie ihn mag bei Nacht und Tag. Zusammengekauert, Erwartungsfroh, Selten auf der Flucht Wird nichts bedauert, weil sie nie floh, Wo Liebe gesucht. Denn mit den Jahren Wird man erfahren… ©Hans Hartmut Karg 2026 *
In Selbstmitleid zu versinken
In Selbstmitleid zu versinken Immer wieder beklagen Zeitgenossen, Dass es nur ihnen so schlecht gehe. Sich selbst haben sie mit Trauer begossen Und sehen bei sich nur Leid und Wehe. Es ist so bequem, sich zu bedauern, Um allen Weltschmerz auf sich zu ziehen, Dadurch in eigener Existenz zu versauern Und nur die Tränendrüsen zu bemühen. In Wirklichkeit geht es sehr vielen gut, Sie haben Beruf und...
Hotel Germania
Auf endloser Datenbahn, die Leitung glühend heiß, der Duft von Kaffee-Krypto zieht schwebend übers Gleis. Ein Flimmern an den Rändern, ein kühles, blaues Licht – der Kopf sank schwer vor Müdigkeit, die Zeit verlor Gewicht. Da ploppte eine Nachricht auf, kaum hörbar, unscheinbar. Ich dachte: Überforderung – oder ein digitaler Altar. Sie schickte mir den Link, der mir den Eingang leise verriet,...
Enttäuschungen können Gutes haben
Enttäuschungen können Gutes haben Da hat er sich doch eingebildet, Die hübsche Frau treffen zu können, Mit der er meint‘, so gut gebildet Das Wochenende zu verbringen. Sie ist sein Fall, groß, elegant, Gepflegt kommt sie gut rüber, Hat viel gezeigt und wie gebannt Ist er geflasht, hinüber… Natürlich spürt auch sie alsbald Auf gleicher Welle herzuschweben. Mit ihm wird’s warm, nichts ist kalt,...
Unten und Oben
Unten und Oben Wenn es unten so wundersam Mit der Liebe weitergehen soll Und nichts mehr klamm, Spürt man des Glückes Wohl: Er weiß, was sie denn will, Eingelebt mit viel Gefühl. Oben ist leicht unterhalten, Harmlos lässt es sich kalauern, Bei Wortspielen lachend aufhalten, Bei Gerüchten sogar erschauern. Doch man darf sich nicht verlieren, Muss des Lebens Freude spüren. ©Hans Hartmut Karg 2026...
“I wasted time, …”
„I wasted time, and now doth time waste me“ (Aus Shakespeare: Richard II.) „Ich habe Zeit vergeudet Und nun vergeudet diese Zeit mich.“ Habe ich je um Hilfe geläutet, Doch Zeit, wie erreiche ich Dich? Zwar scheinen unzertrennlich zeitnah wir In all unseren sehr langen Lebensjahren, Doch der Despoten und Tyrannen Machtgier Lässt uns schlechter in die Zukunft fahren. So ist denn wertvolle Zeit...
Das Erzählen wieder lernen
Das Erzählen wieder lernen Wir müssen wieder lernen, Geschichten zu erzählen, Sonst geht Frohsinn verloren. Erzählen heißt besternen, Fantasien zu erwählen, Wo wir hineingeboren. Wenn wir das nicht hinkriegen, Geht Lebensfreude uns verloren, Der Ton wird fad, der Himmel grau. Denn Schwerfälligkeit ist zu besiegen, Wir wissen, wie das Schaf geschoren, Die Geschichte wird zur Wesensschau. ©Hans...
Ausdruckswandel
Ausdruckswandel Jung hat sie sich wild hingeworfen Im Spiel, um expressiv zu sein, Dafür bekam sie Flecken, Schorfen, Jung ließ man sie ja ganz allein. Doch mit den Jahren stand sie still, Warf einen Satz nur in die Leere. Dahinter stand ihr Grundgefühl, Zuschauer spürten ihre Schwere. Das überzeugte, nicht der Ausbruch, Man kann von Sanftheit kaum weggehen, Wenn Worte wie aus dickem Buch...
Sie sagte
Sie sagte Er fragte sie einmal, Weshalb sie so gut lieben könne. Sie sagte: „Immer noch bin ich ein Kind geblieben, Deshalb kann ich so frei herüberkommen, Beseelt von Unschuld, Neugier und Verspieltheit. Da fällt mir leicht vollkommenes Lieben, Nichts ist mir von der Lust genommen, Stets zur Verwegenheit bereit. Männer spüren das Freie und den Ernst, Mit denen ich sie allzeit gern verwöhne,...
Der Star – Wind aus Ruhm und Schweigen
Star, sag mir, warum wehst du wie der Wind, mal Sturm, mal Hauch – nur ein suchendes Kind. Dein Reden treibt wie Wolkenflug vorbei, zu rasch verweht, zu selten offen und frei. Du warst ein Held, ein Leuchten gegen Nacht, doch Beifall, Glanz und Geld haben dich sacht in jenes grelle Schweigen eingehüllt, das deine Wahrheit dämpft und Räume füllt. Du strahlst wie ein Stern in blendender Pracht,...