GOTTES WORT
GOTTES WORT ---- Vorwort GOTT SPRICHT Gott spricht In Begegnungen In Ereignissen In Erlebbissen In Herzen In Träumen Und hauptsächlich durch die Heilige Schrift Gott spricht Aber der Heilige Geist hilft zu verstehen Stephan Wannovius, Dalian, China, 04/01/25 GOTTES WORT Für Gläubige ist Gottes Wort ein kostbarer Hort ein Rettungsort Ungläubige laufen dagegen stets fort vor Gottes Wort Gottes...
LICHT DER WELT VERTREIBT DUNKELHEIT
LICHT DER WELT VERTREIBT DUNKELHEIT Der Schwermut Reiter, der Schwermut Reiter kommen immer, immer näher Nein, sie ziehen nicht einfach weiter Das große Glück habe ich gesucht und nicht gefunden Selbst das kleine Glück ist mir inzwischen entschwunden Das muss ich ehrlich bekunden Doch obwohl selbst das kleine Glück entschwunden, bleibe ich nicht an die Traurigkeit gebunden Ich gestehe, ich...
FALSCHES DENKEN
FALSCHES DENKEN Wie schwer ist es doch, das falsche Denken in die richtige Richtung zu lenken Aber Versuche sollte man sich dennoch nicht schenken Mal sehen, vielleicht wird ja Änderung geschehen Mit Gottes Hilfe kann es gehen Stephan Wannovius, Dalian, China, 09/09/25 und 03/01/26
EINZELGÄNGER
EINZELGÄNGER Dichter sind Einzelgänger auf der Suche nach Resonanz, Akzeptanz und ein wenig Glanz Sie sehnen sich danach, auf ihren lyrischen Wegen geneigten Lesern und Hörern zu begegnen Doch wenn sie andere Dichter sehen, wird es oft geschehen, dass sie sich stolz gegenseitig übersehen und übergehen Wer kann solchen Hochmut verstehen? Stephan Wannovius, Dalian, China,...
ICHWÄRTS DICHTEN
ICHWÄRTS DICHTEN Dichter begegnen sich selten von Angesicht zu Angesicht Dichter ermutigen, fördern dennoch einander Dichter fördern, ermutigen einander eher nicht Je nach ihrer charakterlichen Sicht Denn nicht alle fühlen Solidarität und Anstandspflicht Nicht wenige achten allein auf ihr poetisches Gewicht Sie meinen schlicht, fremdes Gedicht zu beachten, schade ihrem eigenen Gedicht Stephan...
BEKENNTNIS EINES AUSFÜHRLICHEN
BEKENNTNIS EINES AUSFÜHRLICHEN Satire ------ Lieber lang und recht als kurz und schlecht Lieber lang und mündig als kurz und unmündig Lieber andere ausführlich in den Schlaf gebracht als kurz alles zum Erholungsausflug gemacht Lieber ins Detail gehen als nur Überschriften verstehen Stephan Wannovius, Dalian, China, 14/08/25
FLÜCHTIG
FLÜCHTIG Das Leben kurz und flüchtig Auch die verneintlich größten Taten sind nichtig Leer die warmen Hände, mit denen tritt man hinein Leer die kalten Hände an des Daseins Ende Stephan Wannovius, Dalian, China, August 2025
KÜNSTLERGEBET
KÜNSTLERGEBET Gedicht/Gebet/Gebetsgedicht ------------------------- Herr, schenke allen Künstlern Resonanz und Anerkennung, die den Herzen schmeichelt und die Seele streichelt Bewahre sie vor den Schmerzen der Niederlage, des Misserfolges und der Verachtung Behüte sie ebenso vor übermäßigem Ruhm, der ihnen zu Kopf steigen könnte Danke, lieber Herr Jesus Christ Leite und begleite ihr Handeln,...
WEIHNACHTEN
WEIHNACHTEN Weihnachten ist nah Doch für die meisten ist Weihnachten weit Sie sind noch nicht oder nicht mehr für die Ankunft Gottes auf Erden bereit Stephan Wannovius, 25/07/25 Das orthodoxe Christfest steht tatsächlich noch bevor.
JEDER LIEBT SICH
JEDER LIEBT SICH Dich liebst du Mich liebe ich Sich liebt er Sich liebt sie Sich liebt divers Wenn alle sich lieben, scheint Liebe für alle da Doch was ist, wenn divers, eine, einer sich zu wenig und andersdivers, eine andere oder ein anderer sich zu viel liebt Gibt jemand von seiner zu großen Eigenliebe ab Oder bleibt eine solche Liebe stets bei sich, das heisst bei ihm, ihr oder divers Kann...
CHARAKTERFEST
CHARAKTERFEST Bist du lieb, nett und fein, wirst du nur schwer böse, garstig und gemein Grundlegende Charakterveränderung tritt selten ein Stephan Wannovius, Dalian, China, 03/01/26 Ich persönlich habe schon vor Jahrzehnten verlernt zu hassen. Man wirft mir vor, ich könne nicht: böse und gemein. Stephan Wannovius, 03/02/26
ZUM LICHT!
ZUM LICHT! Antwortgedicht auf Lewin Dunkel, Leere, 02/01/26 hier im Forum ----- Mensch, bleibst du ewig in der Sonnenfinsternis an Karfreitag stehen, wirst du niemals das österliche Licht der Auferstehung sehen Auch das Himmelfahrtsgeschehen wird dir entgehen Christen wissen: Selbst im tiefsten Dunkel besteht Osterhoffnung Und die wollen sie gerade im Leid nicht missen Stephan Wannovius, Dalian,...
LIEBESPOESIE OHNE LIEBE
LIEBESPOESIE OHNE LIEBE Selbst das schönste Liebesgedicht findet die Liebe nicht Kein zweites liebes Gedicht stellt sich bei ihm ein Das bezaubernde Liebesgedicht bleibt mit sich allein Stephan Wannovius, Dalian, China, 03/01/26
LINKS LIEGENLASSEN
LINKS LIEGENLASSEN Wer deinen freundlichen Gruß mehrfach nicht erwidert Wer sich für dein ehrliches Lob wiederholt nicht einmal bedankt Wer dich ignoriert, nicht respektiert den lasse auch du links liegen. Oder besser rechtsaußen Denn seine Einstellung, sein Verhalten, entspricht dem, der mit allen Werten der Gesellschaft bricht, Diktatur und Unkultur verspricht Sieh bitte ein: Es hilft nicht,...
Leere
Leere Sie kommt lautlos, kriecht durch Ritzen, setzt sich in die Knochen. Du wachst auf, aber nicht wirklich. Der Tag beginnt, doch du bleibst liegen. Nicht aus Faulheit – aus Erschöpfung. Nicht körperlich. Tiefer. Jeder Gedanke wiegt Tonnen. Zähneputzen? Ein Gipfel. Antworten? Ein Kraftakt. Du lachst nicht mehr. Nicht, weil du nicht willst – du kannst nicht. Sie saugt dich aus, macht dich hohl....
DUMM, KLUG ODER?
DUMM, KLUG ODER? APHORISMEN ---------------- Widerspruch ist nicht immer der passende Spruch Stephan Wannovius, 05/10/25 --- Widersprich doch nicht einem Weisen wie mir Widersprich einem Dummen wie dir Stephan Wannovius, 04/10/25 ----- Vermeintlich klug Dummheit zu widersprechen ist oft selbst eine Dummheit Stephan Wannovius, 04/10/25 ----- Widerspruch führt oft zum Zerbruch Stephan Wannovius,...
CHARAKTERKORREKTUR
CHARAKTERKORREKTUR Kannst du endlich einmal deinem Hang zum Widersprechen widersprechen Stephan Wannovius, Dalian, China, 05/10/25
MACH SCHON
MACH SCHON Satire ----- Dichter, Dichter, du musst dich mit deinen Gedichten sputen Sonst werden deine Konkurrenten mit ihren Werken das Internet fluten Doch vielleicht sehen schon bald alle ein: Internet-Lyrik liest kein Schwein Eile muss nicht sein Stephan Wannovius, Dalian, China, 02/01/26
ENTSCHEIDEND
ENTSCHEIDEND Was in deinem Leben richtig Was in deinem Leben wichtig Wozu du im Leben pflichtig findest du niemals im täglichen Blablabla Nur Jesus Christus ist dir und deinen Lebensfragen wirklich nah und immer für dich da In allen Lagen an allen Tagen Stephan Wannovius, Dalian, China, Herbst 2025 und 02/01/26
Die 12.Rauhnächte – Gang der Nacht, Sinn der Zeit.
Die erste Nacht steht an der Schwelle, das Fest wird ernst, der Glanz wird Stelle. Ein Anfang fragt nach Stand und Grund, nicht nach Beifall, nicht nach Mund. Die zweite Nacht rückt näher her, sie hört das Wort und spricht nicht mehr. Erkenntnis wächst, wo Nähe bleibt, wo Wahrheit nicht im Lärm zerreibt. Die dritte Nacht hält Klage aus, kein Trost, kein Sinn führt hier hinaus. Unschuld steht...
Siebte Rauhnacht – Bewahrung und leiser Wechsel im Zeichen der heiligen Maria
Die siebte Nacht bewahrt das Maß, kein Vorwärtsdrang, kein schneller Schritt. Das Alte ist gegangen schon, das Neue kommt – doch drängt sich nicht. Maria hält, was wachsen will, nicht mit Erklärung, nicht mit Plan. Sie hütet, was noch namenlos, weil Anfang Schutz vor Zugriff braucht. Kein Vorsatz wird hier laut gemacht, kein Schwur dem neuen Jahr verkauft. Die Nacht weiß: Was Bestand haben soll,...
Erste Rauhnacht – Schwelle und Ernst des Anfangs im Zeichen des Stephanus
Die erste Nacht kennt keinen Schmuck, sie nimmt dem Fest den letzten Glanz. Was eben noch Geburt versprach, steht nun vor Ernst und Widerstand. Stephanus geht den Weg voraus, kein Held, kein Sieger, ohne Schutz. Er steht, wo Wahrheit keinen Lohn und Standhaftigkeit keinen Applaus kennt. So fragt die Nacht am ersten Tor: Worauf gründest du dein Beginnen? Auf Beifall oder auf Bestand, auf Wärme –...
Sechste Rauhnacht – Ende in Würde Silvesternacht – im Zeichen des hl. Silvester
Die sechste Nacht steht an der Tür, kein Knall entscheidet jetzt dafür. Die Zeit geht fort mit leisem Schritt, kein Jubel nimmt ihr Maß und Gewicht. Silvester weiß: Ein Ende trägt, wenn man es nicht zerredet, nicht zerlegt. Was ganz war, darf nun ganz vergeh’n, ohne verspottet dazustehen. So lehrt die Nacht am letzten Rand: Nicht Lärm macht Übergänge stark. Wer ruhig schließt, was ehrlich war,...
Fünfte Rauhnacht – Abschluss und Maß im Zeichen des hl. Silvester
Die fünfte Nacht zählt nicht Gewinn, sie schließt die Bücher ohne Zorn. Was war, wird nicht erneut verpackt, nur still als Teil des Wegs erkannt. Silvester lehrt das rechte Maß: Nicht jedes Ende braucht Applaus. Was würdig war, darf würdig geh’n, ohne es neu zu überhöh’n. So lässt die Nacht, was nicht mehr trägt, und hält, was wirklich weitergeht. Ein Jahr darf ruh’n, bevor es fällt, damit es...
Vierte Rauhnacht – Gewissen und Haltung im Zeichen des hl. Thomas Becket
Die vierte Nacht kennt Gegenwehr, sie duldet keinen bill’gen Frieden mehr. Wo Macht befiehlt und Wahrheit schweigt, wird Haltung oft zur Einsamkeit. Becket steht, nicht hart, nicht laut, doch unverkaufbar, unbeugt. Er weiß: Gehorsam endet dort, wo Lüge Herr wird über Wort. So fragt die Nacht mit klarem Blick: Was kostet dich dein Aufrechtsein? Gewissen ist kein warmer Raum, doch ohne es bleibt...
Dritte Rauhnacht – Unschuld und Klage im Gedenken an die Unschuldigen Kinder
Die dritte Nacht kennt keinen Trost, kein Wort, das alles heilend schloss. Sie hält das Weinen einfach aus, verwehrt dem Sinn den schnellen Aus. Kein Name glänzt, kein Held besteht, nur Leben, das zu früh vergeht. Die Nacht fragt nicht nach Schuld und Plan, sie schaut dem Leid standhaltend an. Wer hier nicht flieht, nicht deutet, nicht verliert das Menschsein nicht im Licht. Die Unschuld mahnt...
Zweite Rauhnacht – Erkenntnis und Nähe im Zeichen des hl. Johannes
Die zweite Nacht bleibt nah am Wort, sie trägt kein Schild, sie predigt nicht. Sie bleibt, wo andere weitergeh’n, um tiefer noch das Licht zu seh’n. Johannes hört, bevor er spricht, er misst die Wahrheit nicht am Lärm. Was Fleisch geworden ist, bleibt hier, nicht Idee, nicht fernes Ziel. So fragt die Nacht: Wo bist du nah? Wo warst du da – und doch nicht da? Erkenntnis wächst nicht aus dem...
Zwölfte Rauhnacht – Erkenntnis, Aufbruch und neue Ausrichtung
Die zwölfte Nacht trägt keinen Lärm, sie hebt den Blick, nicht den Alarm. Ein Stern genügt, nicht grell, nicht nah, doch klar genug, dass Richtung da. Kein Ziel wird festgeschrieben heut, nur Maß und Mut zur neuen Zeit. Wer schaut, erkennt, was weiterführt, auch wenn der Weg noch unberührt. Geschenke sind kein frommer Schein: Man legt sich selbst dem Sinn hinein. Was Gold war, wird zu...
BESONDERHEITSPARADOX
BESONDERHEITSPARADOX Ich bin nichts Besonderes Vielleicht ist gerade das das Besondere Stephan Wannovius, Dalian, China, Herbst 2025
BESONDERS
BESONDERS Bitte keine Sonderbehandlung Möglicherweise könnte ich sie nicht überleben Aber mit einer besonderen Behandlung würdet ihr mir durchaus dienen Stephan Wannovius, Dalian, China, Herbst 2025