Krone der Schöpfung

Krone der Schöpfung Manche meinen, der Nabel zu sein, Doch damit sind sie schon sehr allein: Menschheit mit Frau UND Mann beginne, Das wäre endlich in humanem Sinne. Sie haben oftmals nicht begriffen, Dass Vorurteile längst abgeschliffen, Denn Schöpfungskrone sind wir alle Und brauchen keine Geschlechterfalle. Frau und Mann als Schöpfungskrone, Niemand gedrängt in die Todeszone: So behält die...

Selbstgefällige Schreibtante

Selbstgefällige Schreibtante Defizite darf schonend man benennen, Konkret, wir Pappenheimer kennen: Unfaires ist wirklich kein Trost, Darauf bringt niemand aus den Toast. Jedoch Größe herunterzumachen, Gar das Ewige gottlos verlachen, Offenbart keine Souveränität, Bei Kritikasterei ist alles zu spät. Die selbstgefällige Schreibtante Gibt manchem Dichter gern die Kante, Weil sie's partout nicht...

Reich aber alt

Gesundheit und Jugend, viel geopfert der Tugend Verpasste Zeit und Momente, Hoffnung auf hohe Rente Irgendwann krank und alt, zwar Geld, aber kein Halt

Unperfekt

Unperfekt, ist dieses Gedicht Unlesbar, vielleicht nicht Unbrauchbar, je nach Sicht Unfertig, ...

Neugier

Neugier, als Kind: ganz ohne Grenzen Neugier, als Jugendlicher: schon Turbulenzen Neugier, als Erwachsener: kaum noch Tendenzen

Nicht jede Begegnung

Nicht jede Begegnung Nicht jede Begegnung Wird das rettende Ufer finden, Auch Schwimmen bleibt Segnung, Kann in Hoffnung münden. Rettend sind auch Brücken da, Dass Überwältigung nicht droht Und wir stets dem Guten nah, Denn alles andere wäre der Tod. Gern wollen wir auf Helfer sehen, Wir Menschenkinder brauchen sie doch, Können mit ihnen beste Wege gehen, Damit ablegen Ängste, unser Furchtjoch....

Warum dauert es denn so lange

Warum dauert es denn so lange Es sind unsere Sehnsuchtstage, An denen uns Bangen zuwächst: Kommen sie, kommen sie nicht? Ist uns Kälte, Hitze weiterhin Plage, Ist es denn wirklich jetzt wie verhext Dass Trübes verstellt das Sonnenlicht? Warum dauert es denn nur so lange, Bis uns die mäßige Zuwendung blüht, Die Nacht uns nicht mehr überrennt? Schon wird uns wieder einmal bange, Wenn ein Wolkentag...

Perfektion

So perfekt wie die Sonne, mit mächtigem Zepter, aus der leeren Tiefe, über Zinnen und Scheitel steigt, und dem ewigen Willen, durch ihr Licht, die Selbsterkenntnis reicht. So perfekt wie die Hand, die den Mut in Herzen schmeißt, auf dass sie Schlag für Schlag, die Rast zur Unruh betten, und in den großen Städten, aus Grau gebaut, die Verlorenen, zwischen Elend und Einsicht, retten. So perfekt...

Am Morgen nach dem Sturm

Die Insel lag in schwerer Sturmesnacht, nun plätschern alle Fluten wieder sacht. Der Sturm ließ nach, es folgte die Stille, ich muss ans Meer, mein innigster Wille. Oftmals zog ich in der Früh an den Strand, wo ich die Schätze am Meeresufer fand. Rare Fundstücke, aus Eiszeiten, so fern. Münzen und den steinernen Meeresstern. Von Menschen und Tieren die Knochen, Netze und Masten, Schäkel -...

Winternot

Winternot Erinnerste Du Dich im Sommer noch, Wie die Kälte uns winters gepackt Und Eis und Schnee als Dauerjoch Uns Tag und Nacht so geplagt? Wo die Eiskante angebrochen, Dennoch eine winterliche Welt uns zeigte, Dass Eisblumen wie gestochen Sich zu unserem Fensterauge neigte? Die Schneelast saß in mancher Ecke, Das Kalte wollte nicht von uns gehen: Man griff nach wärmender Bettdecke, Hoffte,...

Faker – Lügenverbreiter

Faker - Lügenverbreiter Unkontrolliert geht manche Falschnachricht viral, Man kann nicht ermessen, wie viele es schon sind. Wir alle wissen, dass solches schließlich fatal, Dauerhaft irreführen will den Wahrheitswind. Dabei geht es den Verursachern oft um die Klicks, Denn auf Geld spekulieren tatsächlich viele Faker. In Wirklichkeit sind diese Idiotien nur Tricks, Dahinter stecken keine...

Und selig geschlafen

Und selig geschlafen Und selig geschlafen wie jedes Jahr, Wenn der Riesenbusch mit Lavendelblüten Herleuchtet, duftend so wunderbar, Wie beschrieben bereits in alten Mythen. Schon da haben Düfte jene Träume erzeugt, Die den Nachtschlaf um Geschichten bereichert, Wenn das Liebfeine sich herab zur Seele beugt Und so das innere Gleichgewicht anreichert. Mit dem, was Lavendel uns gibt und gab,...

Sei gut zu DIR!

Sei gut zu DIR! So viele Klagelaute am Wegesrand Lassen Dich fragen: Wie kann ich helfen? Ist Hilfe überhaupt gefragt und notwendig, Wo endlose Wunschlisten nur unbängig Gefangennehmen in eigenem Selfen, Überzogenes gängiges Egopfand? Wer nun näher das Klagen analysiert, Der wird recht rasch für sich erkennen: Da ist so ein friedfeindliches Unbehagen, Wenn Menschen nach Unerreichbarem jagen,...

Besser wahrgenommen

Besser wahrgenommen Je älter er wurde, desto mehr merkte er, Dass sie ihn viel näher bei sich haben wollte. Sie liebte ihn, er blieb ihr ein vornehmer Herr, Der ihr stets tiefe Verehrung zollte. Gern verrichtete sie die Gartenarbeiten, Während er lesend auf der Gartenbank saß. Dorthin begann er sie deshalb zu begleiten, Ihr bereitete seine Nähe wirklich großen Spaß. Denn wahrgenommen wollte sie...

Er möge sich überwinden

Er möge sich überwinden Sollte er es überall erzählen, was er erlitten, Muss man denn alles offenlegen? Wird dann nicht noch viel mehr gestritten, Ist Offenheit immer ein Segen? Lang hat er mit sich selbst gerungen, Denn Wahrheiten können Menschen zerstören. Schon in alten Mythen wird dies besungen, Um damit auch das Böse zu beschwören. Deshalb hat er sich so lange gewunden, Aus Erfahrungen...

Im Kopf

Kannst dich nicht kratzen Es brennt und juckt im Kopf Vor lauter Kackbratzen hier, in deinem Block

(B)ist halt so

Es ist, wie es ist Du bist, wie du bist Manchmal, ist’s Leben trist Vergiss auch mal, den ganzen Mist Es wird nur was, wenn du was machs‘

Besser kleine

Große Schritte wären sehr gut Doch manchmal, fehlt der Mut Gar keine Schritte, wären aber schlecht Ein Kompromiss, wäre da Recht Kleine Schritte, sollen es sein Sind besser, als gar kein‘

Kaufen, kaufen, kaufen

Kaufen, kaufen, kaufen Die Welt im Menschheitszeitalter besteht nur aus Märkten, Global fließen Tausende von Handelsströmen, Welche schon früher das Wachstum der Menschheit stärkten, Egal wie hoch oder wie nierdrig das Löhnen. Heute könnte man – wie früher schon – Kaufverzicht leisten, Weil man fast überall mehr hat, als man wirklich braucht. Doch wollen so viele sich kaufrauschend erdreisten...

Wenn der Tod

Wenn der Tod Wenn der Tod nur als Niederlage verstanden wird, Hat man das Gnadengeschenk nicht wirklich begriffen. Wer das Schicksal nur als Sündenbock aufschnürt, Der wird seine Lebensmöglichkeiten umschiffen. Das Schicksal ist immerzu unplanbares Dasein, Der Tod eben allen Lebens Notwendigkeit, Steht als Parameter immer in unserem Sosein, Entzieht sich jeglicher Form von Freiheit....

Pechlotterie (2029?)

Kugeln rollen schnell und leise im Fernseher so um neunzehn Uhr. Man sitzt dann nur im kleinen Kreise; schaut auf den Bildschirm ziemlich stur. Jeder kann die Zahlen sehn - holt raus nun alle Euroscheine. Schaut hinten wo die Nummern stehn; vergleicht dann nur für sich alleine. Jemand ruft ganz laut:"Oh nein! Mein Hunderter ist nichts mehr wert!" Die Ziffern stimmen überein - das Geld wird ab...

Wie wohl mir

Wie wohl mir Wie wohl mir nun nach dem feinen Essen, Wenn nicht ein jeder nur für sich allein Speist, weil wir immer beisammen gewesen: Niemand muss sinnierend am Teller sein. Bei manchem bestimmt das Schicksal den Kopf Oder auch die Gewohnheit, alleine zu speisen. Das führt dazu: Man löffelt still aus dem Topf, Um nur noch in eignen Gedanken zu reisen. Wie wohl mir doch da Deine Nähe tut, Wenn...

Es holt uns ein, was wir zulassen

Es holt uns ein, was wir zulassen Immer wieder hört man den Totschlagsatz: „Dagegen kann man nichts machen.“ Manche suhlen sich in diesem Jammerschatz, Wär's nicht traurig – es wäre zum Lachen... Dabei ist und bleibt es unverantwortlich, Sich nicht auf die eigenen Beine zu stellen: Steh' auf, trage Dein Leben und bürste Dich, Um denlich den Weg zu Eigenem zu wählen! Wir dürfen nicht einfach...

Es holt uns ein, was wir zulassen

Es holt uns ein, was wir zulassen Immer wieder hört man den Totschlagsatz: „Dagegen kann man nichts machen.“ Manche suhlen sich in diesem Jammerschatz, Wär's nicht traurig – es wäre zum Lachen... Dabei ist und bleibt es unverantwortlich, Sich nicht auf die eigenen Beine zu stellen: Steh' auf, trage Dein Leben und bürste Dich, Um denlich den Weg zu Eigenem zu wählen! Wir dürfen nicht einfach...

Der ewige Kampf mit dem Leben

Die Tage gehen in einander über. Jeder Tag könnte genauso gut Nacht sein, und anders herum. Wann soll ich aufstehen ? Wann soll ich zu Bett gehen? Oder muss ich nur ? Ich entscheide mich für meine gesellschaftlichen Verpflichtungen und gegen meinen natürlichen Willen, liegen zu bleiben und zu protestieren. Ich versuche aufzustehen, aber es gelingt mir nicht. Ich bilde mir ein, mein Bestes darum...

Das Poetenpodium

Das Poetenpodium ist eine Online-Plattform für Poeten & Poetinnen, auf der Du lyrische Texte verschiedener Autoren und Autorinnen findest. Du kannst eigene Poesie veröffentlichen und Poesie anderer bewerten und kommentieren. Mach mit und veröffentliche Deine Texte auf Poetenpodium.de!