LYRISCHES SCHWEIGEN

LYRISCHES SCHWEIGEN Vielleicht, vielleicht haben alle recht, die zu meinen Gedichten schweigen Vielleicht, vielleicht wollen sie mir mit ihrem Schweigen höflich zeigen, wie schlecht meine Werke sind Doch andererseits kann ich nicht verstehen, warum sie sogar ausgesprochen talentierte Lyriker übersehen und übergehen Denn unter deren gelungenen Beiträgen muessten anerkennende Kommentare stehen...

(UN)GLAUBENSFREIHEIT

(UN)GLAUBENSFREIHEIT Meinen Glauben brauchst du mir nicht zu glauben Ich brauche dir deinen Unglauben nicht zu glauben Doch als Menschen der Freiheit müssen wir uns stets unsere verschiedenen Ansichten und Gottesvorstellungen erlauben Es soll niemanden gelingen, uns mit Zwang von unserer Meinung, unserem Glauben oder Unglauben abzubringen Stephan Wannovius, 11/03/25

ZWEI GEBURTSTAGE

ZWEI GEBURTSTAGE An Heiligabend und Weihnachten wird an die ungewöhnliche Geburt des Gottessohnes gedacht An Pfingsten an die Wundermacht des Heiligen Geistes An die Wundermacht, die Menschen zum Glauben gebracht und aus einzelnen Christen erst die Gemeinde Jesu Christi gemacht Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 24/02/25 Anmerkung: Für Christen gilt Pfingsten als die Geburtsstunde der...

EMPFINDSAM, NICHT EMPFINDLICH

EMPFINDSAM, NICHT EMPFINDLICH Empfindsame Dichter braucht das Land Dichter, die sich dem Guten, der Menschlichkeit und der dem gewählten Ausdruck verpflichten Auf empfindliche Dichter kann es gern verzichten, weil sie in ihrer Ichbezogenheit, in ihrem Beleidigtsein jegliche Gemeinschaft vernichten Stephan Wannovius, 11/03/25

MIT ODER OHNE GOTT

MIT ODER OHNE GOTT Gedicht/Liedgedicht --------------------- Sie irren: Menschen ohne Gott Sie meinen, sie braeuchten ihn nicht Sie irren: Menschen ohne Gott Nicht sie brauchen Gott nicht Der Schoepfer braucht die Menschen nicht Er genügt sich selbst Aber er liebt sie dennoch Viele werden das wohl nie verstehen Oder erst in einer tiefen Lebenskrise sehen Stephan Wannovius,...

Für Lilli !!!

Einst hab ich einen Hund ersucht, in Bälde schon war Sie die Eine. Nie hab ich diesen Tag verflucht. Sie lehrte mich wie sonst noch Keine. Im Werdegang hab ichs erfasst, dass niemals nie, mein Wille zählte. Erschüttert werd ich Sie vermissen, denn Sie wars die einst mich erwählte !!! Ich kann die Leere kaum ertragen. Ich bin gelähmt und schwer und fremd. Als würde ich durch Tiefschnee waten....

DICHTERLEIN

DICHTERLEIN Ein wenig oder gar sehr verrückt Ein bisschen oder mehr entrückt Von sich selbst verzückt Stets in der Hoffnung, dass der große Durchbruch glückt Ein Dichterlein Ganz mit sich allein Stephan Wannovius, 10/03/25

(ER)LÖSUNG FÜR DEUTSCHLAND

(ER)LÖSUNG FÜR DEUTSCHLAND Achtung: Satire -------------- Ausländer raus Inländer raus Dicke raus Und auch für die Dünnen kein Applaus, sondern ein schnelles Hinaus Alle, die fremd aussehen, weg Alle, die deutsch aussehen, ebenso Alte müssen gehen Junge müssen gehen Nicht einer wird bestehen Dumme möchte niemand sehen Und unter den Klugen soll vollstaendige Auswanderung geschehen Für Hässliche...

MORGENGEBET

MORGENGEBET Gedicht/Gebetsgedicht --------------------------- Lasst uns auf das Wesentliche besinnen Lasst uns jeden Tag mit Gebet beginnen Verbunden mit Jesus Christus, werden wir auch in tiefen Sorgen gewinnen Stephan Wannovius, 10/03/25

POETISCHE SCHÖNHEIT DES ALLTÄGLICHEN

POETISCHE SCHÖNHEIT DES ALLTÄGLICHEN Inspiriert von der Tagebuch-Lyrik ---------------------------------- in diesem Forum ------------------ Wer über den Alltag häufig ein Gedicht macht, macht in seinem Herzen das Alltägliche zum Gedicht Und das verändert die gesamte Lebenssicht Stephan Wannovius, 09/03/25

ZWILLINGSBRÜDER IM (UN)GEISTE

ZWILLINGSBRÜDER IM (UN)GEISTE Wer wissen will, was durch egoistische, eitle, wütende alte weisse Männer kann geschehen, braucht nur auf Wladimir Trump und Donald Putin zu sehen Zwei Zwillingsbrüder im (Un)geiste wollen mit ihren Namen Weltgeschichte schreiben Dafür sind sie bereit, jegliche Bedenken, demokratischen Regeln und menschliche Rücksicht zu vertreiben Freiheit, Humanität und Würde, ja...

EIN GEIZIGER “FREUND”

EIN GEIZIGER "FREUND" Freundschaft ist unbezahlbar Doch wer einem Freund nicht einmal ein Bier oder einen Kaffee bezahlt, auf dessen Freundschaft kann man nicht zählen Dann ist es besser, jeden anderen als ihn zum Freund zu wählen Stephan Wannovius, 11/03/25

NACH DEN WAHLEN

NACH DEN WAHLEN Nach den Wahlen, nach den Wahlen kommen so manche Qualen Denn viele, viele Bürger müssen zahlen Meist deutlich mehr Wahlversprechen scheinen lange, lange her (Ehrlichkeit und Offenheit fallen Politikern schwer) Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 24/01/25 und 11/03/25 Anmerkung: Klamnerzusatz kann auch wegfallen

(FAST) VERGESSEN

(FAST) VERGESSEN Gefühl in Fernost Meine Frau und ich sind uns einig: Niemand vermisst uns in Deutschland Da ist nicht einer, dem wir fehlen Doch: Die Zahlenmenschen bei Aldi, Globus, dm und Rossmann sind es, die unsere ausgefallenen Umsätze quälen Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, Winter 2024/2025

JESUS (MISS)VERSTANDEN

JESUS (MISS)VERSTANDEN Wie zu Jesu Christi Lebzeiten wird es immer geschehen, dass Menschen Gottes Sohn und seinen Auftrag missverstehen Muslime ehren ihn als Propheten Sie verwehren ihm aber die göttliche Ehre, die ihm gebührt Auch diejenigen, die ihn als guten, vorbildlichen Menschen, Sozialrevolutionaer oder Weisheitslehrer sehen, übersehen seine Göttlichkeit Wer ihn nur als Wunderheiler und...

DICHTER-APHORISMUS

DICHTER-APHORISMUS Nicht alle Dichter sind verrückt Doch nahezu alle sind von sich verzückt Stephan Wannovius, 10/03/25

FREMDES VERTRAUTES LAND

FREMDES VERTRAUTES LAND Vor der Rückkehr -------------------- Gedicht/Liedgedicht --------------------- Deutschland, Deutschland, ich gestehe, dass ich dich nach einem Jahr nicht mehr bestehe Was ich selbst in Fernost in den Nachrichten sehe - ich hätte gehofft, dass es nie, nie in meiner alten Heimat geschehe Mit dem gesamten Westen steht es nicht zum Besten Selbst Deutschlands einst stabiler...

SCHREIB-KRANKHEIT

SCHREIB-KRANKHEIT Dichte, dichte Dichterfragen, die nur besessene Dichter plagen Nur sie selbst können darauf eine Antwort wagen Außenstehende wuerden versagen Soll ich mich weiter zum Dichten in Massen verpflichten? Oder soll ich aus gesundheitlichen Gründen komplett darauf verzichten? Nach was oder wem muss ich mich richten? Stephan Wannovius, 09/03/25

GLAUBENSPARADOXIE

GLAUBENSPARADOXIE Er kostet nichts Und zugleich alles Der Glaube an Jesus Christus Er kostet kein Geld Aber das alte Leben Stephan Wannovius, 09/03/25

ANGST VOR DEUTSCHLAND

ANGST VOR DEUTSCHLAND Vertraut wird mir die Fremde Fremd wird mir die Heimat Willst du Ausländerfreundlichkeit sehen, musst du nach China gehen Was, was ist mit Deutschland geschehen, dass Millionen Einheimische in jedem Fremden eine Bedrohung sehen Wird das ganze Land wieder Richtung 1933 gehen Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 2024/2025

FREUNDSCHAFTLICHER GEIZ

FREUNDSCHAFTLICHER GEIZ Als Freund hatte ich dich Jahrzehnte betrachtet Doch du hast mich wie alle deine Freunde stets nur als "einen Bekannten aus... " erachtet Wir könnten uns wieder treffen Miteinander reden Doch wer lädt wen zu einer Tasse Kaffee ein Ich will nicht länger der Einladende, für dich der Dumme, sein Ich habe verstanden, von deinem Reichtum ist kein Cent für Freudschaft vorhanden...

FREUNDSCHAFTSPARADOXIE

FREUNDSCHAFTSPARADOXIE Eines kann ich nicht verstehen: Geizige fröhlich im Kreise guter Freunde zu sehen Eines kann ich nicht verstehen: Großzügige zu sehen, zu denen keine Freunde gehen Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 24/01/25

HEIMATGEDANKEN

HEIMATGEDANKEN Aus den Augen aus dem Sinn Deutschland ignoriert uns Doch kämen wir zurück, wären wir dort isoliert Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, Frühjahr 2025

ICH-DICHTERLEIN

ICH-DICHTERLEIN Bla, bla, bla - die selbstbezogenen Dichterlein sind wieder da, da, da Ihrem selbstgefälligen Ich so nah Sie berichten, sie dichten über ihre kleine Welt Darin sind sie der Held In Belanglosigkeiten sind sie gross Sonst ist mit ihnen wenig los Denn ihre Empathie und ihre Nächstenliebe bleiben klein Sie sind stets mit sich ganz allein Stephan Wannovius, 11/03/25 Anmerkung: Wir...

Es war der Unton …

Es war der Unton der mich weckte. hat mich aus tief im Schlaf geholt. Nun, ich stand auf und leckte so sinnlos nach dem Wunsch zum Tod !!! Mein Spiegel war leer Doch da war plötzlich der Blick Ich erfuhr mein Bildnis und es warf mich zurück. Für einen Moment der Trauer für einen Moment des Glücks. Würde ich alles geben, Und erwarte nichts !!!

DICHTERPAUSE

DICHTERPAUSE Fast jedem Dichter ist es allein um seinen Ruhm zu tun Doch ich will endlich ruh'n und nichts mehr tun Stephan Wannovius, 10/03/25

GEDICHTEFLUT

GEDICHTEFLUT Viele Dichter schreiben, schreiben, um die Zeit zu vertreiben Andere Poeten schreiben, schreiben, um namhaft in Erinnerung zu bleiben Doch je mehr Lyriker schreiben und je mehr die einzelnen von ihnen schreiben, desto mehr lassen sie mögliche Leser leiden, die verständlicherweise Lyrikfluten meiden Dann ist's für alle Autoren rasch mit der Dichtkunst gewesen Denn wer soll solche...

GESCHMACKSSACHE

GESCHMACKSSACHE Kann man poetisch über alles berichten Je nach Sicht vielleicht, vielleicht auch nicht Darf man über alles dichten Ja, sofern sich die Lyriker der Menschenwürde verpflichten Stephan Wannovius, 09/03/25

PFINGSTGEIST

PFINGSTGEIST An Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Christi Himmelfahrt kam Gott mit seinem Heilsplan fast zum Ziel Doch ohne Pfingsten fehlte viel Denn es lässt sich nicht bestreiten: Nur durch das Wunderwirken des Heiligen Geistes konnte sich der Glauben so schnell verbreiten Stephan Wannovius, Dalian, Nordostchina, 24/02/25