REISEFIEBER

REISEFIEBER Rund um den Globus grassiert das Reisefieber Es erfasst Herz und Glieder Weltweit unterwegs treffen immer wieder die gleichen Gebildeten und Reichen die gleichen Gebildeten und Reichen Doch auch unzählige Idioten und Chaoten sind des internationalen Tourismus Boten Die armen Vietmasen besuchen sogar noch ärmere Laoten Womöglich möchten sie nur deshalb auf Zeit ihrem Binnenland...

VIETNAM

VIETNAM Einst grüne Hölle Heute grünes Paradies Vietnam Früher schmutzige Kriege Tode im Reisfeld Geschlachtet werde jetzt nur noch die Brieftaschen der Touristen Stephan Wannovius, Mui Ne, Vietnam, 19/12/25

DER WESTEN – ABGESANG

DER WESTEN - ABGESANG Gedicht/Liedgedicht ------- Mit dem einst globalen Westen steht es nicht zum Besten Die Vereinigten Staaten zogen aus Bis nach Fernost hinaus Mit dem einst globalen Westen steht es nicht zum Besten Auch Ungarn, Tschechien und die Slowakei sind entschwunden Erdoganistan fühlt sich längst Absurdistan verbunden Mit dem einst globalen Westen steht es nicht zum Besten...

NEUE GEOGRAPHIE

NEUE GEOGRAPHIE Die Vereinigten Staaten liegen nun im Fernen Osten Japan, Singapur, Südkorea und Taiwan sind naher Westen Down Under beginnt gleich um die Ecke Auch Neuseeland ist allenfalls einen Steinwurf weit Und allen, allen ist längst klar:. Der amerikanische Freiheitstraum wird rar, vielleicht nur noch in Kanada wahr Der Westen, der Westen versammelt sich hinter seinen politischen und...

POETISCHE EINSICHT

POETISCHE EINSICHT Wohl verrückt genug bin ich, um zu dichten Doch leider nicht verrückt genug, um weltbewegend zu dichten Stephan Wannovius, Vietnam, 19/12/25

BLACK AND WHITE

BLACK AND WHITE Gewidmet den weissen Familienvätern, den Ehemännern schwarzafrikanischer Frauen Christoph von H., Dr. Gotthard L. und Paul Gerhard M. ----------- Alles Böse, alle Fremdheit bleiben weit Von Vorurteilen befreit, sind Black and White zur Harmonie zur Liebe zu Ehe und Familie in Treue bereit Doch ist solch eine mutige Herzensentscheidung auch in Zeiten wiedererstarkten weltweiten...

(UN)VERBINDLICH

(UN)VERBINDLICH Empfindsam lebt man verbindlich Empfindlich dagegen eher unverbindlich Denn auf Menschen mit Herz und Mitgefühl kann sich jeder verlassen Doch wer dagegen auf Empfindliche baut, ist schnell verlassen, weil sie sich ausschließlich mit ihren vermeintlichen oder tatsächlichen eigenen Verletzungen befassen Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

UNTERSCHEIDE

UNTERSCHEIDE Ich kann nur raten, von keinem Künstler einen besonders edlen Charakter zu erwarten Denn sonst wirst du häufig in Enttäuschung geraten Auch Künstler sind persönlich oft egoistisch, eitel, empfindlich, fehlerhaft, schwierig, sündig unbelehrbar und verletzend wie ich und du Du musst deshalb stets Schöpfer und Werk unterscheiden Freue dich, freue dich an des Bildhauers Skulptur an des...

DU NIMMST DICH MIT

DU NIMMST DICH MIT Du kannst die ganze Welt sehen Vielleicht sogar viel von ihr verstehen Doch dir selbst wirst du nirgendwo entgehen Denn einen nimmst du immer, immer mit: dich selbst Egal, ob es dir gefällt Egal, was man davon hält Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

FLUCHT UND SUCHT

FLUCHT UND SUCHT Oft wird es zur Flucht Häufig gerät es gar zur Sucht Es - das Reisen, Reisen, Reisen Doch Urlauber, wohin du auch gelangst, du entkommst dir nicht Stephan Wannovius, Danang, Südvietnam, 17/12/25

GESICHTSVERLUST

GESICHTSVERLUST Eine Tatsache ganz schlicht: Mit einem Gedicht verliert man heute schneller sein Gesicht, als dass man gewinnt Ansehen und Gewicht Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

ICHBEZUG

ICHBEZUG Der Umgang mit einem Egoisten ähnelt Dialogen und Diskussionen mit jemandem, der ausschließlich Selbstgespräche beherrscht Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

ICHBEZOGEN

ICHBEZOGEN Der Umgang mit einem Egoisten ist so schwierig wie ein Dialog mit jemandem, der ausschließlich Selbstgespräche führt Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

WAHRE FREUNDSCHAFT

WAHRE FREUNDSCHAFT Wahre Freundschaft lebt vom Ich und Du Ich wende mich dir und du mir zu Ob wir aktuell nah oder fern, du und ich sind einander niemals weit, weil stets zum Zuhören und zur Hilfe bereit Internet-Freundschaft dagegen meint: Ich gebe keine Ruh', bis alle Welt hört mir zu Jeder ist mir pflichtig Denn ich allein bin wichtig Wer wie ich richtig wichtig, ist dagegen niemandem auch...

HALBWAHR

HALBWAHR Auch selbstkritisch allen poetischen Ichlingen gewidmet --------- Dichter, du behauptest, du liebst Gedichte Dichter, du erzählst nur die halbe Geschichte Vielleicht hasst du mich dafür Denn ich reisse dir die Maske von deinem feinen poetischen Gesichte: Du liebst ausschließlich deine Gedichte Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25 PS Wie ein einsamer Rufer in der Wüste habe ich...

UNBELEHRBAR

UNBELEHRBAR Auch nach zwei Weltkriegen wurde die Menschheit nicht gescheiter Das Morden ging weiter, weiter Ja, gerade heute sind viele zum Krieg wieder bereiter Stephan Wannovius, Halong, Vietnam, 15/12/25

Zeitverschwendung

„Zeit verliert man nicht durch das Leben, sondern durch Bedeutungslosigkeit. Sinn entsteht nicht durch Fülle, sondern durch Klarheit. Verantwortung zeigt sich darin, wie wir Zeit gestalten – und nicht darin, wie wir sie verbrauchen. Zeitverschwendung ist der stille Gegner all dessen.“

Barbaralied – Die Nothelferin im Glauben.

Wenn Fels sich senkt und dunkle Tiefen drohen, wenn Angst den Atem nimmt und Kräfte flieh’n, steht Barbara, vom Herrn zum Schutz erwählt und lohn, ein Licht, das brennt, wo Menschen unter Tag entzieh’n. Im Turm der Not hat sie den Glauben rein bewahrt, hat Leiden trägt in Gottes stillem Willen; ihr Herz, von Christus’ Gnade mild verharrt, lehrt uns, die eig’ne Furcht in Mut zu stillen. O heil’ge...

Flieg (weiter) Löwe

Lieben heißt sterben, in einer Welt voller Tränen. Gesunder Menschenverstand wird als Schwäche bezeichnet, während Täuschung erwünscht ist. Dies von den Selben, die eine verdrehte Fälschung als erträgliche Realität bezeichnen. Aber liebe weiterhin süsses Herz, denn Liebe ist das Einzige, was einer zerbrochenen Welt Heilung bringen und Teufel in Engel verwandeln kann. Tanken Sie Kraft dort, wo...

Wort und Wille halten Wacht.

Wenn Wort und Wille Wache halten früh, und Form wie Stahl den innern Gang bestimmt; dann steigt der Mensch aus alter Melancholie und findet Wahrheit, die im Herzen glimmt. Der Reif der Zeit legt Weiß auf seine Brust, doch nährt zugleich das Feuer tief im Grund; denn Mut erwacht, wo Zweifel schweigen müssen, und zeichnet Wege stark und unerschrocken bunt. Was bleibt als Licht? — Das Licht, das...

Beweg dich – sonst bleibt die Welt stehn.

Wer träumt vom Ziel, doch bleibt bequem, wird kaum das Leben weitersehn. Denn Denken ohne Tun verblüht, wie Funkenwind, der still verglüht. Nur wer im Zweifel Schritte wagt, hat wirklich sich und Welt gefragt. Bewegung ist des Willens Glanz, im Gehen reift des Lebens Tanz. Es braucht Geduld, es braucht Vertrauen, die Wege nicht nur anzuschauen, doch wirklich – leise, still, bedacht – sie selbst...

Das Licht ein Lügner

Jener der sich einmal in der Dunkelheit befand, weiß wovon Ich rede. Denn, bereits mit dem ersten Atemzug wird jene Dunkelheit vertrieben. Getrieben ins Licht, wird uns gelehrt, zu strahlen, zu verzeihen, zu opfern. Jene Dunkelheit soll schwinden, jenes heilige Licht dafür, uns erhellen. Doch tun Sie nichts davon ahnen, in welch Unglück sie sich selbst befinden. Sie reden und reden, als wüssten...

Licht

Du wundervoller Mensch. Wie Wasser für des Durstigen Kehle ist dein geduldiges Schweigen für meinen geplagten Geist in dieser lärmenden Welt. Glaube nicht, es macht dich klein. Denn dein Schweigen entspringt nicht der Gleichgültigkeit, sondern der wissenden Liebe. Sie hält dich fest, wie die Wurzeln den Baum festhalten. Und der Baum des Lebens ist still, weil das Atmen keiner Worte bedarf. Er...

Der verlorene Weg

In deiner Augen Wärme ruht mein Geist, langsam taut was längst vereist. Ein sprudelnd Quell voll Schmerzen, entspringt aus tief verletztem Herzen, Und Tränenbäche tragen fort, Legen frei, was fast verdorrt. Aus der Hoffnung kleinem Samen vermag's noch keinen Blick zu wagen Streckt sich dennoch zitternd zart, ein Leben das die Kälte narrt. So schimmernd schöne Blüte, glitzernd Licht in sanfter...

Schwäche und Stärke

Es gibt keine Stärke ohne Schwäche. Denn der Stamm, der dem Sturm trotzt, schöpft das Wasser der Erde mit den feinsten Gliedern seiner Wurzeln und die Krone, die die Nester der Vögel trägt, streckt sich mit den zartesten Blättern, um vom Licht der Sonne zu trinken. So sei dir deiner Unzulänglichkeiten bewusst, denn oft sind sie es, die deine Stärken hervorbringen. Und mehr noch: Dort wo du...

Rennfeuer

Die Angst, gleicht einem Erz. Schürfst du in der Tiefe des Lebens, kommst du nicht umhin es zu berühren. Ich lege es frei, solange mein Weg seine Ader überkreuzt. Doch folge ich der Ader nicht. Auch lasse ich das Erz nicht zurück, da es die Gefahr birgt, dass ich irgendwann darüber stolpern werde. Ich klaube es, poche es, röste und wasche es. Danach beschicke ich es im Rennfeuer meines...

Das Wasser spricht zum Leben

Du, mein Kind, sieh dich an, im Spiegel deiner selbst. Immerzu willst du mir entfliehen, dich losreißen, mich ablegen, als wäre ich eine Last. Auf deine Vergänglichkeit blickend verwehrst du dich dir selbst. Du hast meine Ruhe verschlungen, selbst über die Gezeiten hast du dich hinweggesetzt. Sag wer bist du, dass ich deinem kleinen Herzen folge, obwohl die Kraft einer ganzen Erde an mir zieht....

Die Lichter spät nachts

Die Lichter der Stadt, wie sie scheinen, spät nachts. Die Lichter der Busse, der Autos, der Bahn. Man kann ihnen zuschauen, wie sie spät nachts noch fahr'n. Die Lichter der Häuser, der Türme der Stadt, das alles kann man dort sehen, spät nachts.

Der Herbst

Die Früchte des Sommers, wie sie langsam verderben, und der Herbst in die Blätter der Bäume einkehrt. Wie der Wind anfängt zu wehen, immer stärker und stärker. Und es kühl wird im Land, immer rauer die Wege, selbst das Herz friert nun stärker. Doch egal wie grau und feucht es auch ist, durch jeden nochso kahlen Baum scheint eben irgendwann doch auch mal ein Licht.


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