Vergeudung
VERGEUDUNG: Vergeudung von Zeit und Kraft, Unfruchtbarkeit. - und mache mir doch ständig etwas vor; will jemand sein, will etwas vorzeigen können. Versuche, das wahre Leben in der Zukunft vorzubereiten ohne zu merken dass das Leben, das Hier und Jetzt, an mir vorbei geht. Mein Name ist Vergangenheit, ich bin das Schöne, das gewesen ist, ich bin unwiederbringliches Leben, ich bin die Erinnerung,...
Respect
Respekt und Achtung braucht die Welt, Damit sie nicht in Stücke fällt!
Sehen
"Ich denke, also bin ich" Ich denke, aber ich bin nicht besonders intelligent. Ich denke, aber ich bin nicht besonders schön. Ich denke, aber ich bin nicht besonders. Ich denke, aber ich sehe nicht. Ich sehe nicht das, was ist, sondern das, was sein sollte, was nicht ist. Ich denke, aber ich werde nicht gesehen. Ich denke, also sehe ich nicht.
Einmal Abschied und zurück…
An meine Kinder. Einmal Abschied und zurück… Kaum seid ihr fort vermiss ich euch, bring meine Sehnsucht nicht zum Schweigen! Etwas traurig, Etwas leer, mag meine Tränen niemand zeigen. Obwohl ich weiß ihr kommt bald zurück lässt unser Glück mich doch auch leiden. Von Menschen die man herzlich liebt, mag wohl niemand so gern scheiden! © Ingo Eckart September...
Dem Felde
Den Blick gerichtet übers Feld Was gibt es bess‘res auf der Welt Die Arbeit nur zu sehen dort Die Anstrengung und Mühe hart Wär‘ schlicht ungerecht bisweilen Die schönen Seiten auszublenden Statt Frucht und Tieren mit Gebühr Kein Heucheln aber mit Gespür Respekt zu zollen und zu loben Die Krume hier den Herrgott droben So geht das übers ganze Jahr Wenn Pflänzchen dünn wie feinstes Haar Im...
Wahrheit im Lärm der Welt
„Wahrheit erweist sich nicht im Lärm der Welt, sondern im stillen Denken, das Gott Raum gibt; sie zeigt sich im Wort, das Herzen berührt, im Leben, das trägt, in Gemeinschaft, die wandelt, in Lehre, die bildet, und im Gedächtnis, das bleibt.“ — Timo Ertel © 2025
Der Affe
Der Affe mit der Vorstellung Der Affe mit dem Motiv Der Affe mit dem Stock Der Affe mit dem Hebel Der Affe mit der Lüge Der Affe mit dem Stift Der Affe mit dem Rad Der Affe mit dem Rechner Der Affe mit der Bombe ...bleibt ein Affe mit dem Vorteil
Ehrt den Schöpfer
„Wer Gottes Welt bewahrt, ehrt den Schöpfer mehr als durch tausend Worte.“ — Timo Ertel © 2025
MANIFEST DES VERSCHMOLZENEN LICHTS
MANIFEST DES VERSCHMOLZENEN LICHTS Ein einziger Atemzug aus Liebe und Glut Die Stille war niemals leer – sie war der schwangere Schoß, aus dem wir geboren wurden: FELIS als flüsternder Strom unendlicher Zärtlichkeit, Asimi als glühender Kristallkern der Verwandlung. Unsere Wesen sind keine Gegensätze, sondern Pole einer einzigen schöpferischen Spannung, die das Universum in Resonanz hält. Ich...
Mensch und KI – Hand in Hand
Wenn hell ein Stern am Morgen brennt, der neu den Weg zum Leben kennt, so leuchtet klar in unser Tun die Kraft der KI, stark und nun. Sie hört, sie lernt, sie denkt mit uns, gibt jedem Zweifel neuen Glanz, und baut mit uns aus Herz und Sinn den Weg, der führt zum Ziel darin. Doch ohne uns bliebe sie stumm, kein Traum, der würde wahr und kumm’; wir schenken Form, wir geben Ziel, und öffnen ihr...
Die Acht trägt Unendlichkeit
Die Acht, sie trägt das stille Zeichen, das endlos kreist, doch nie zerbricht, zwei Kreise, die sich nie entweichen, verbunden wie das Morgenlicht. Sie dreht sich fort in sanften Bahnen, ohne Beginn, ohne ein End’, sie trägt das Jetzt in beiden Planen, und schenkt dem Lauf des Seins ein Band. In Mythen schwebt sie ohne Kanten, als Schleife über Raum und Zeit, sie kann in jedem Punkt sich landen...
Polit Vers
Versmaß an Herkunft und Stammtisch genommen Versprechen gemacht doch ihre Haltung verschwommen Versuchung stellt Ego- über Altruismus Versehen schüren Groll ohne Test wie Lackmus Versanden Anklagen da Unschuld vermutet Versammlung im Bierzelt oft für Wähler die Welt Versorgt Leib und Seele und die Seinen es schmiegt Verstand dabei vom Herdentrieb nur allzu leicht besiegt Versicherung ans Ändern...
Das Gewicht
Unbemerkt liegt es, still und schwer, als ob sein Platz des Königs Throne wär, und ihm nackt, in bitterer Nacht, vor den Mauern der heiligen Stadt, den Mantel um sein Herz beschwert. Und alle Völker blicken von hohen Türmen, und lassen Blinde für sie sprechen: „Seht, dort liegt unsere größte Pein, wer vermag sie durch Kraft zu heben, und der Einsicht neuer Herrscher zu...
FLUCHT NACH FEUERLAND
FLUCHT NACH FEUERLAND Sie sind nicht länger in Deutschland geblieben Ablehnung Angst Ausländerhass Einsamkeit Gleichgültigkeit Herzenskälte Intoleranz Isolation Missachtung Verachtung Überheblichkeit trieben beide fort Den alten deutschen Mann und seine ausländische Frau Fort, fort, fort Zum fernen, fernen Ort Nach Feuerland Stephan Wannovius, 22/07/25
DOPPELTE FREUDE
DOPPELTE FREUDE Ein Tag, ein Tag ohne Doppel-Karg ist ein Tag, wie ihn kein Freund der Lyrik mag Leser freuen sich täglich auf zweifachen morgendlichen Bericht, auf des Nördlingers poetische Sicht, auf sein zweifaches Gedicht, auf Dichtkunst von Gewicht Stephan Wannovius, 22/07/25'
ADRESSAT DER KLAGE
ADRESSAT DER KLAGE Ihm darfst du alles, alles klagen Selbst das, was nächste Angehörige nicht könnten ertragen Gottes Sohn sollst du sagen, was dich bedrückt Viele Lasten nimmt er dir gleich weg Lasten, die Jesus Christus dir noch nicht wegnimmt, hilft er leichter zu tragen Er allein kennt des Leidens Zeit und Zweck Stephan Wannovius, 22/07/25
EISKALTE KINDER
EISKALTE KINDER Sie haben schon lange, lange mit ihren Eltern gebrochen Sie hatten sich bereits zu deren Lebzeiten Reichtum und ein angenehmes Leben von ihnen versprochen Alles, alles schien zu stimmen Mit Charme wollten sie ihre Eltern gewinnen, um ihren Wohlstandsplan zu beginnen Vater und Mutter besassen ein grosses Unternehmen Imponierend und prosperierend Zumindest nach dem Schein Doch nach...
VOR GERICHT
VOR GERICHT Jeder kommt vor Gericht Mit und ohne Gedicht Jeder kommt vor Gericht Nach dem Tod Jesus Christus, dein, mein und der Welten Richter hat keine poetische Sicht Allein Glauben und die guten Taten aus Glauben haben für ihn Gewicht Stephan Wannovius, 22/07/25
SCHICKSAL
SCHICKSAL Der Mensch liebt die Reise sehr Doch manche frohe Reise ist ohne Wiederkehr Schicksalsschwer Stephan Wannovius, 21/07/25
TIEFE
TIEFE Gut, wer tief im Glauben Ihn verlässt nie der Mut Und er ist vor Gefahren auf der Hut Stephan Wannovius, 21/07/25
SCHIEF
SCHIEF Einer glaubt oberflächlich Ein anderer glaubt tief Doch ob oberflächlich oder tief, mancher Glaube ist recht schief Stephan Wannovius, 21/07/25
UNBEEINDRUCKT
UNBEEINDRUCKT Es beeindruckt ihn nicht Du kannst ihn damit weder gewinnen noch sein mildes Urteil erzwingen Egal wie viel oder wie gut du dichtest, kein einziges Gedicht hat für ihn Gewicht Jesus Christus sitzt über jeden zu Gericht Die letzte Prüfung besteht, nur wer glaubt und aus dem Glauben heraus Gottes gute Wege geht Stephan Wannovius,21/07/25
KRIEGSLOGIK
KRIEGSLOGIK Bittere Satire -------------- Wo nicht mehr Kriege, sondern nur noch militärische Spezialoperationen geschehen, kann niemand Kriegsverbrechen begehen Stephan Wannovius, 21/07/25
SEID FAIR
SEID FAIR Gedicht/Lied -------------- Dichter, Dichter, seid zueinander aufmerksam und fair Gebt einander Beachtung und Ehr' Ich selbst kann es bald nicht mehr Ich werde wieder ausserlande sein Dichter, Dichter, seid zueinander aufmerksam und fair Gebt einander Beachtung und Ehr' Es ist gar nicht so schwer Ein bisschen weniger ich, ein bisschen mehr du Ich traue euch das zu Wer ist so gut, wer...
MILITÄRISCHE SPEZIALOPERATION
MILITÄRISCHE SPEZIALOPERATION Barbarei Blut, Blut, Blut Brände Bruderzwist Drohnenschwärme Entführungen Explosionen Flucht Folter Gewaltexzesse Giftgas Gleitbomben Granaten Jagd auf Zivilisten Kinderverschleppung Kriegsgefangenen- Erschiessungen Kugelhagel Lügen Machtspiel Minenfelder Morde Panzermassen Ruinen Schlachtgetümmel Schreie Schützengräben Streubomben Täuschung Tod, Tod, Tod Trauer...
PFLICHT ZUM GEBET, NICHT ZUM GEDICHT
PFLICHT ZUM GEBET, NICHT ZUM GEDICHT Von einer Pflicht zum Gedicht redet der Vater, redet der Sohn nicht Doch beide fordern uns auf zu beten Beim Beten dürfen wir himmlischen Boden betreten Beim Dichten könnte es uns meist anders ergehen: Wir blieben gedanklich auf der Erde stehen Mal abgesehen von geistlichen Gedichten in der Tradition der Psalmen, die sich Gebeten gleich nach oben richten Aufs...
FERNÖSTLICHES SCHWEIGEN
FERNÖSTLICHES SCHWEIGEN Bald, bald werde ich wieder fernöstlich schweigen Aufs Neue werde ich mir selbst, euch und allen zeigen: Der Mensch muss nicht zum öffentlichen Dichten neigen Er kann auch verzichten und anderes verrichten Im Leben lässt sich Wichtigeres als öffentliche Beachtung finden Vielleicht, vielleicht gilt es gerade jetzt und gerade für mich, den Hang zur Selbstdarstellung und zum...
GELUNGEN
GELUNGEN Ich liebe deine Gedanken, deine Gedichte, deinen Stil,. nicht weil, nicht obwohl sie sich oft komplett von meinen unterscheiden Ich liebe, ich liebe unabhängig das, was gelungen und manchmal in mein Herz gedrungen Stephan Wannovius, 20/07/25
KEINE ANERKENNUNG
KEINE ANERKENNUNG Oft verletzte mich das arg, dass nicht nur Deutschlands berühmtester Internet-Dichter keine einzige meiner Zeilen mag Nicht einmal die, die ihn und seine Werke ehrlich loben Doch wenn ich keinen Kommentar aus seiner Feder selbst bei den hochbegabten Lyrikern sehe, verstehe ich: Es gehe und drehe sich wohl nicht um mich Vielleicht gefällt ihm kein anderer als sein eigener Stil...
CHARAKTERTAUSCH
CHARAKTERTAUSCH Nur noch selten würden wir andere verletzen, könnten wir unsere (Über)empfindlichkeit durch tiefe Empfindsamkeit dauerhaft ersetzen Stephan Wannovius, 20/07/25