Der Ausbruch

Heute war die Welt ein Mensch. Auf der Suche nach neuen Vertrauen. Auf der Suche nach neuem Wissen. Auf der Suche nach neuen Gesprächen. Auf der Suche nach neuer Kraft. Irgendwo im Universum. Vielleicht ohne es je zu finden. Deswegen frage ich Dich. Warum bist Es nicht Du: "Der Mensch mit neuen Vertrauen! Der Mensch mit neuem Wissen! Der Mensch mit neuer Kraft! Der Mensch mit neuen Träumen!" Der...

Die Jahre

Vergessen ist sie nie Auch wenn sie längst erloschen Die Zeit seit seiner Früh nur ersetzt durch Groschen Groschen, die uns sagen dass wir, die Menschen nie genügend haben, ob wir da noch Menschen bleiben?

Verlust

Mir fehlt der Sonne liebstes Scheinen, ihr Lächeln, das mein Herz verbindet mit all den bunten Wunderdingen, die herbstens durch den Garten springen und plötzlich, wenn die Stunde schwindet, in Dunkelheit verborgen weinen. © Susann Kraft. All rights reserved.

Der Träumer

Heute, habe ich einen Text geschrieben. Dann, habe ich Ihn ausgedruckt. Und, wollte Ihn noch einmal lesen. Aber zwischen den Sätzen stand ein Clown. Hat mit mir gelächelt. Und Purzelbäume geschlagen. Und gesungen. Und dann hat er alle Worte genommen. Hat sie in einen Topf geschmissen. Etwas Milch dazu getan. Ein paar Gewürze. Und, das ganze geknetet. In den Ofen gelegt. Und nach einer Stunde war...

Melancholie

Ein jeder Mond hat sein Coleur leuchtet in fröhlichen Tönen doch dem November fällt es schwer uns mit Farben zu verwöhnen kahle Bäume mit nackten Zweigen nebelnass und grau der Rasen welke Blumen die sich neigen und der Bauer drischt nur Phrasen. Selten erfreuen Sonnenstrahlen Melancholie liegt auf den Herzen Uns leiten Kräfte des Astralen Überall brennen nun Kerzen Seelen sind der Welt entrückt...

Ein neuer Tag

Der frühe Morgen atmet Stille, die Wanduhr tickt im Herzensschlag. Die Dunkelheit bedeckt mit Fülle, was Leere blieb vom letzten Tag. Ein Silberstreif hebt die Gefühle heraus aus müder Sorgen-Not und wärmt die furchtverzagte Kühle im hoffnungsgleichen Himmels-Rot. © Susann Kraft. All rights reserved.

Lange her

Kinderlachen, Unsinn machen Schabernack, Huckepack Gummitwisten, Schatz in Kisten Lego bauen, Äpfel klauen Cowboy mit dem Lassoseil Bäume klettern hoch und steil Räuber spielen und Gendarm Zauberer und Bettelmann Himmel und Hölle Meister und Geselle Ringelrain, Teekesselchen Reise nach Jerusalem Eins zwei drei und raus bist Du Mit verbundenen Augen Blinde Kuh Alle Kinder dieser Welt egal ob arm...

Geschenktes Leben

Endlich frei, ungehemmt Vom Sturm der Zeit Abgeklemmt Flattert bunt das Laub, goldener Blätterstaub. Ich höre noch im Fallen Ihr Freudenlied erschallen Und sie tanzen, küssen werben Obwohl sie wissen, sie müssen sterben. © Inge Millich 25.10.14

Zeit

Zeit lässt sich nicht messen Sie hat uns voll im Griff Der Mensch ist so besessen Steuert nach ihr sein Schiff Den Sturm verschluckt sie weise Denn nur auf ruhiger See Tickt die Zeit ganz leise Auch wenn ich an ihr dreh Sie stellt sich immer wieder ein Die Zeit, sie herrscht allein. ©Inge Millich 26.10.14

Der Künstler

Er konnte Bilder, ohne Farben, malen. Er bewegte nur seine Hände. Und sie waren da: "Herrliche Alleen! Wunderbare Parks! Bezaubernde Städte!" Und jeder konnte sie sehen. Für den das Leben mehr war: "Als Gewalt! Als Reichtum! Als Habgier!" Er konnte Geschichten, ohne Worte, erzählen. Er lächelte nur. Und sie waren da: "Unbesiegbare Abenteurer! Sprechende Sterne! Singende Regenbögen!" Und jeder...

Fröstelig

Ein eis'ger Wind durchtreibt die Nächte, der Morgen schaudert kalt entblößt. Vom Hausdach klettern dunkle Mächte, im Garten fällt ganz losgelöst das letzte Blatt vom Apfelbäumchen und lässt sich nieder mit Gefühl aufs Bett im Gras gekrönt mit Fläumchen aus frostig-weißem Rauhreif-Kühl. © Susann Kraft. All rights reserved.

Rosenzeit

Ein Beet im Garten süßer Lieder, ein Bächlein voll mit Sonnenschein. Den Knospen an der Rosenpforte möcht ich ein Freund im Wachsen sein. Oh könnt ich doch in Schönheit binden was Worte fühl'n mit Zärtlichkeit. Und meine Blüten wiederfinden inmitten tiefster Kostbarkeit. © Susann Kraft. All rights reserved.

Versäumnis

Bäume, die in meinem Garten stehen wenn Winde durch ihre Äste Winde wehen, höre ich sie rauschen, kann die Vögel beim Nestbau belauschen. Häuser, die in meiner Straße stehen an denen achtlos wir vorüber gehen. Schauen wir genauer hin, erkennen wir: es leben Seelen drin. Seelen, die auf unseren Wegen schreiten Uns schrittweise begleiten In kummervoller Zeit uns trösten Seelen, die wir nie...

Der Spieler

Er ging immer durch die Strassen. Und dachte an die andere Musik. An die Töne die es noch nicht gab! Und dann fand er die Lösung: „Die Taste für ein Lächeln! Die Taste für eine gute Idee! Die Taste für ein Gespräch!“ Und am Ende hatte er dieses Klavier. Jede Taste, das Leben mit Musik: „Mit Sekunden die Worte umarmen! Mit Ideen die Clowns werden! Mit Frieden der Freunde findet!“ Er ging immer...

Ouvertüre

Noch leuchten gold die Garben Herbst erstrahlt in bunten Farben Leise Pfoten, Wege wild Natur ist ein verzaubert Bild Bald droht des Sturmes Wind Murmeltier und Igelkind Versteckt im wärmend Blätterhügel Vögel spannen ihre Flügel Nach Süden ihre Reise geht Wo der Wind jetzt wärmer weht Bäume nach dem Sturm sich neigen Nackte Äste sie bald zeigen Nur die immergrünen Fichten Behalten an ihr Kleid...

Die Liebe

Die Liebe das größte Gefühl, Immer warm und nie kühl. Herzlich ohne Hintergedanken, Standhaft ohne zu wanken. Das Beste für den anderen wollen, Sich nicht in den Vordergrund rollen. Die Liebe - so bereichernd und wundervoll, Liebevoll und kein Proll.

Thema?

Liebe Leute über welches Thema soll ich dichten? Vielleicht wie man kann am besten eine Lasagne schichten? Na das könnt ihr bestimmt, Und das vielleicht auch sogar geschwind. Am besten ein Thema welches jeden Menschen interessiert, Ein Gedicht welches keiner gern verliert. Liebe, Essen,  Medien , Themen gibt es zugenüge, Wie man seinen Ehe bereichert oder sogar den Partner betrüge. Letzteres ist...

Zum Sinnieren…

Der frühe Wurm kam angeflogen im Schnabel eines alten Spechts. Und ringelte sich wie ein Bogen um Spechten's Augen, links und rechts. Der konnt' nun gar nicht anders enden als auf dem Bauch, im Morgengrau'n. Wie sich doch manche Würmchen wenden wenn späte Vögel Leichtsinn bau'n...  © Susann Kraft. All rights reserved.

Sommerausklang

Der Sommer geht, hinterlässt eine Lücke Vom Wind verweht, die letzte Mücke Haut schimmert in zartbraunen Farben Erinnert , als wären es Sommernarben Eingebrannt, doch sie verblassen Sommer wird uns nun verlassen. Im Rhythmus der Regentropfen Die wie Trommelschläge klopfen Tanzt Frau Sonnenschirm auf dem Balkon Gewittersamba mit dem Liegestuhlbaron Sonne und Wolken, von der Laune angesteckt Geben...

Der Besucher

Ein Baum rast auf die Erde zu. Seine Blätter sind achteckig. Seine Früchte sind lila. Sein Stamm ist rosa. Und niemand weiß: „Hat das eine politische Bedeutung!“ Und wird er im Bundestag landen. Und die Abgeordneten komnen zur Erkenntnis und Wahrheit. Also, nach dem Genuss seiner Früchte. Und fangen wieder an zu denken. Und zu leben. Und dann Wissen sie was falsch läuft. Und treten sofort aus...

Heimat Stern

Aus dem Stern geboren trat ich einst hervor Um mein Licht zu schenken Zu erhellen diese wunderbare Welt Doch auf dem Weg zur Erde verlor ich alle Erinnerung an meinen Heimat Stern und suche nun im Menschen Dasein das ich sie wieder finde Das ich, wie einst im Himmel  auch auf Erden Licht und Liebe bin Poem all Copyright © KatrinKaciOui alias Saphira 

Abschied

Der Morgen ruft, ich muss nun geh'n, will all die Träume noch mal seh'n, die sich im frischen Tau verstecken und meine Sinne stetig necken, verborgen liegen in den Wiesen und sonnig-süß den Herbst genießen. Ach, könnt ich doch in Farben fühlen, mein heißes Herz im Hochwind kühlen, in strahlend bunten Wundern singen und alles mit nach Hause bringen, um winters dann in liebsten Weisen zurück zur...

Ein Clown

Das Leben! In Wahrheit bin ich ein Clown. Der etwas Wunderbares finden wollte. Und dabei das Wunderbare verloren hat. Seinen Witz! Seinen Charme! Seinen Humor! Ich bin ein Clown. Aber, ich wollte die Wahr- heit finden. Dabei habe ich meine Wahr- heit verloren. Diese Gedanken mit Gesicht. Die mit jedem Lächeln schöner werden. Ich bin ein Clown. Ich wollte den Himmel find- en. Dabei habe ich...

Danke

Ein Dankesehr Fällt nicht schwer Denn Höflichkeit... Ist eine Tugend Die man lernt schon In der Jugend. Wer das Dankschön Entbehrt Dem ist Anstand Wohl nichts wert. Darum sag von Zeit zu Zeit Immer wenn Gelegenheit Danke Imi Inge Millich 6.4.14

Verzeih

Tausend mal gedacht Entschuldigung... Es tut mir leid Tausend Mal Nicht Ausgesprochen Tausend Mal Umgedreht Gegangen Im Streit Tausend Mal Freundschaft Gebrochen Und doch Du bist noch Da, mein Freund Zwischen uns Verbundenheit Ich sage heut Es tut mir leid Verzeih Imi Inge Millich 7.4.14

Wen kümmert es

Wen kümmert es, wie Du Dein Geld verdienst Damit Du leben kannst Wen kümmert es ob sich... die Träume Deines Herzens verwirklichen. Wen kümmert es, wie alt Du bist. Wenn Du wie ein Narr Dich gibst, zeigst, wie lebendig Du bist, wie Du liebst. Wen kümmert es, welche Wolke gerade Deine Sonne trübt. Wenn Deine Sorgen Dich verzehren Und die Angst vor Schmerz Dein Herz verschließt. Wen kümmert es,...

Wer ich wirklich bin

Will ich es wirklich wissen? Ich weiß es nicht genau Was würde ich vermissen... Wär ich gar keine Frau? Vielleicht wär ich ein Wesen Frei und Schwerelos Vielleicht ein Heißer Besen Die allerschönste Ros? Was würde ich denn machen Hätt ich nur ganz viel Geld Kauft ich mir schöne Sachen Scheiß auf den Rest der Welt An manchen trüben Tagen Kommt mir in den Sinn Ich muss mich doch mal fragen Wer ich...

Dann war da noch

Als ob es gestern war Noch gar nicht lange her Erinnerung die ist noch da... Fällt sie auch manchmal schwer Damals, ich war ja noch nicht groß Unser Haus war ziemlich klein Wenn man die Türen schloss passten nicht Viele rein Mein Papa hatte wenig Haare Und sein Bruder auch Dabei war er noch jung an Jahren Und hatte einen Bauch Er trank auch gerne mal ein Bier Doch nur nach Feierabend Und...

Gottes Bote

Gottes Bote Wanderer zwischen den Welten körperlos die Substanz will verirrten Seelen helfen... lädt sie ein zum Geistertanz Leis erklingt ein Donnerhall Seine Tonart eher Grollen Ungelenk mit Schrittausfall Seelenwesen rollen Schwebend, der Welt entrückt Eingehüllt im Fieber Gleiten Seelen nun beglückt Zur andren Seite über Sterne glühn am Firmament Und aus dem Elysium Ertönt leis ein...

Vorteilnahme

Die schlimmsten aller Viecher Die laufen ohne Leine Sie nennen sich Arschkriecher... Und laufen auf zwei Beinen das Wertgefühl tut ihnen fehlen und ganz ohne Erröten verkaufen sie ihre Seelen als wären sie in Nöten Ihren Vorteil stets im Blick Gerichtet aufs Gesäß zu winden sich mit Geschick und Puderzucker bläst sie merken nicht, das ist fatal der Allerwerteste ist besetzt die Sprache klingt...

Das Poetenpodium

Das Poetenpodium ist eine Online-Plattform für Poeten & Poetinnen, auf der Du lyrische Texte verschiedener Autoren und Autorinnen findest. Du kannst eigene Poesie veröffentlichen und Poesie anderer bewerten und kommentieren. Mach mit und veröffentliche Deine Texte auf Poetenpodium.de!