Schiffbruch mit Leseschwäche
Luv und Lee Monen Tee Beutel Wolfs Tatzen Ab Druck Mittel Los Sagen Umwob En Ten und Brust Schwimmer Inns Bruckner An Tonnen Schwer Lasten Kran Ich Person Nen Brillen Degut - all Lee und Luv Schiff und Bruch
“SCHAFFIG” UND SPARSAM
"SCHAFFIG" UND SPARSAM Ich habe eine harmonische Familie aus Shanghai und dem Schwabenland gesehen Ich bemerkte sofort, wie ausgezeichnet sich alle verstehen, weil zwischen diesen zwei Volksgruppen gemeinsame Werte bestehen Beide sind arbeitsam und fleißig Sie wissen, das hart verdiente Geld sinnvoll für die Familie zu verwenden, statt es in vollen Zügen an andere zu verschwenden Stephan...
KLEINER DICHTERRAT XII
KLEINER DICHTERRAT XII Auch beim Dichten ist es hilfreich, sich nach Gottes Geboten und Gottes Weisheit zu richten So kann jeder Poet Gefahren rechtzeitig sichten und sich stets dem Guten verpflichten Stephan Wannovius, 08/05/25
KLEINER DICHTERRAT XI
KLEINER DICHTERRAT XI Waege, waege jedes Wort ab Und das nicht zu knapp Denn es ist besser, auf Verse zu verzichten, als sich um Kopf und Kragen zu dichten Stephan Wannovius, 08/05/25
KLEINER DICHTERRAT X
KLEINER DICHTERRAT X Wenn ein Poet nicht ständig dichtet, wenn er mal auf Lyrik verzichtet, ist er endlich dem wahren Leben verpflichtet Stephan Wannovius, 08/05/25
Vorahnung
Nichts schwingt, weil nichts gezogen ist, und es bleibt nur die dunkle Wiege, und ein Kind, das so hell schreit, weil es doch geweiht, Krieg und Elend spührt, in dem es gewachsen, dann als falscher Hirte führt...
Der Du mir
Der Du mir Der Du mir Jahre hast geschenkt, Weil Du mich hierher hast begleitet, MICH, meine Schritte hast gelenkt Unser Lager fantasievoll bereitet, Bist Du mir Glück bei guten Worten Und Teil des Lebenslaufs geworden. Geh‘ ich aus, so gehst Du mit, Hab‘ ich Wünsche, erfüllst Du sie, Begleitest mich auf Schritt und Tritt. Den Unmut seh‘ ich dabei nie, Weil Du mit mir ja niemals streitest,...
Aufbricht die Knospenwelt
Aufbricht die Knospenwelt Monatelang ruhte der Stamm. Noch vor wenigen Wochen Fuhr Kälte in Glieder, in Knochen, Wurden beim Gehen die Hände klamm. Doch nun, seit wenigen Tagen Kommt Sonnenschein trotz Kühle, Sehr fern von aller Schwüle, Will der alte Stamm Leben tragen. Aufbricht die Knospenwelt Und zwischen zarten Blättchen In unserem Residenzstädtchen Ist alles auf Frühling eingestellt:...
Landregen
"Der Donner grollt, der Blitz der zuckt Der Bauer sich am Arsche juckt Er freut sich ""ach, welch ein Segen, Nun gibt es endlich wieder Regen"""
Die lange Predigt
"Hör ich vom Dach ne laute Glocke Weiß ich , das ich in Ner Kirche hocke Der Pastor hat die Predigt uberzogen Da kam der Schlaf sanft angeflogen"
Das Buschwindröschen
"In der Wiese steht ein Buschwindröschen Darauf hängt ein weißes Höschen Das hat die Helga wohl vergessen Nach der Einladung zum Essen"
Dunkelflaute
"Der Strom fließt träge, ohne Hast Durchs Kabel an dem Starkstrommast Die Sonne strahlt, der Wind bläst Laute Man merkt nichts von der Dunkelflaute und Habeck spricht ""seht hin, wer braucht ihn schon?"" ""Den bösen Strom, aus dem Atom?'"
Aquaplaning
"Der Regen prasselt, der Wind der weht Auf nasser Fahrbahn sich der Porsche dreht Der Fahrer, der ist am verzagen Denn nur geliehen war sein Wagen"
Der Quasselgatte
"Ein schönes Gedicht wars, das ich hatte doch dann kam er der Quasselgatte Plauder los, von Pflanzen und von Tieren So kann sich kein Mensch konzentrieren"
Gedichtoverflow
"Otter... Copper... Schlotter... So stammelt der Gedichtroboter Ihm rauchen Kopf und Federkiel das war wohl ein Gedicht zu viel"
Der Menschen Innerstes
"Der Mördergeist ist nicht allein er wohnt in Jedem, klitzeklein mit Glück mit Liebe meist verdeckt durch Zorn und Missgunst jäh geweckt."
Fernthal
"Im fernen Tal bei Neustadt Wied Der Blitzer tief im Graben liegt Ein Raser wollt sein Foto wohl nicht haben Drum hat er ihn dort klein geschlagen"
Das Hühnerspahotel Vol. 4
"Das Hühnerspahotel das hilft den Hennen Jeden Tag gilt's eine neue Wiese zu berennen Tausend Pickschläge pro Tag gehn in die Wiese so Anstatt aus Langweil' in andrer Hennen Po"
BESCHÜTZE DEIN GEDICHT
BESCHÜTZE DEIN GEDICHT Wenn dich nicht einer liebt, dann schreibe besser darüber kein Gedicht Denn sonst geht es deinem Gedicht wie dir Stephan Wannovius, Dalian, China, 05/07/24
EINHEIT IM UNTERSCHIED
EINHEIT IM UNTERSCHIED Gedanken zur Ehe ------------------- Tausend Gründe, sich zu trennen und zu zwei verschiedenen Wegen zu bekennen Zehntausend Gründe sind zu nennen, sich dennoch stets als Einheit zu erkennen Ehe bedeutet, sich zu streiten und wieder versöhnt voranzuschreiten Ehe heisst, weiter wagen, Gegensätze, Unterschiede zu ertragen und trotzdem voller Hoffnung WIR zu sagen Stephan...
FREMDER FREUND
FREMDER FREUND Lieber Freund, dich konnte ich immer sehr gut leiden Doch vermutlich muss ich dich künftig meiden Hat sich unsere Freundschaft überlebt Oder hatte ich gar Jahrzehnte mit einer Freundschaftsillusion gelebt Ich kann deine Haltung und dein Verhalten laengst nicht mehr verstehen Was, was ist mit uns geschehen Stephan Wannovius, 07/05/25
KLEINER DICHTERRAT IX
KLEINER DICHTERRAT IX Dichterin, Dichter, hast du den Dialekt für dich entdeckt, hast du oft damit mein Interesse und meine Neugier geweckt Obwohl ich nur Hannoverdeutsch verstehe, ich meist voller Bewunderung vor deinen Mundartversen stehe Doch bitte komme mir mit einer Hochdeutsch-Übersetzung entgegen Das geriete sicherlich auch anderen Hörern und Lesern zum Segen Stephan Wannovius,...
DICHTER – BETER
DICHTER - BETER Viele, viele eingebildete Dichter verlachen Beter Doch die Einsicht kommt mit Lebenserfahrung und Schicksal häufig später Dann werden Dichter schlichter Auch sie werden Beter Stephan Wannovius, Dalian, China, Sommer 2024, überarbeitet 07/05/25
KLEINER DICHTERRAT VIII
KLEINER DICHTERRAT VIII Poeten-Kollegin, Poeten-Kollege, aus Erfahrung kann ich dir nur raten, niemals von anderen Dichtern Lob, Beachtung und Anerkennung zu erwarten Vielleicht hast du es längst erraten: Fast jeder will allein mit seinen Werken imponieren und brillieren Kaum einer geht in Lyrikforen rein, um der Kolleginnen und Kollegen Ermutiger, Förderer oder Mentor zu sein Eines jeden...
KLEINER DICHTERRAT VII
KLEINER DICHTERRAT VII Du bist du Er ist er Sie ist sie Du dichtest wie du Er dichtet wie er Sie dichtet wie sie Jede, jeder dichtet anders Siehe dir die Vielfalt an Freue dich daran Schaue auf niemanden herab Beneide keinen Lerne von guten Beispielen gerne Entferne dich vom Wunsch, jemanden kopieren zu wollen Bleibe immerzu du Stephan Wannovius, 07/05/25
Es ist der frühe Morgen
Es ist der frühe Morgen Es ist der frühe Morgen, An dem ein Strahl mich weckt: Licht will er mir besorgen, Wenn er die Nase neckt. Der Griff nach rechts gibt Klarheit, Weil dort mein Weibchen liegt, Sich räuspert, tändelbereit Sich näher an mich schmiegt. Doch da die Hand nicht fündig, Ist gleich das Bettchen leer, Sendet mir kurz und bündig: Verlangen hat es schwer… Weibchen bleibt angezogen,...
“Däar duad ja nix!”
„Däar duad ja nix!“ Ens Rias widdr amol z’ruckkäard, Dia liebliche Woizafeldr a’gschobbd, Wo ma so lang durch dia Ebene fäard Ond däar Reichdom dean Himml lobd. Do hodd ma widdr Verwandte droffa Ond a Beierle war oo derbei. Ma hodd gässa ond ischd g’loffa, Es war Friale, no a weng em Moi. Ond I häar, wia oinr frogd, Was däar Brofesser denn so machd, Was däar end Weld hodd brochd Ond worom dear...
KLEINER DICHTERRAT VI
KLEINER DICHTERRAT VI Wer andere Autoren ignoriert, wird womöglich nicht von guten Werken inspiriert Stephan Wannovius, 06/05/25
KLEINER DICHTERRAT V
KLEINER DICHTERRAT V Macht sich ein Dichter unbedeutend und klein Wird möglicherweise sein Werk groß und rein Stephan Wannovius, 06/05/25
KLEINER DICHTERRAT IV
KLEINER DICHTERRAT IV Vielleicht wäre es für die Poesie das größte Glück, naehme sich jeder Dichter selbst ein gutes Stück zurück Stephan Wannovius, 06/05/25